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Distanz
9.2.2010 von Wolf.
Manches Mal ist es schwierig, die korrekte Distanz zu bestimmten Personen aus dem Bekanntenkreis zu wahren. Vor allem, wenn es sich dabei nicht um Bekanntschaften aus dem privaten Umfeld, sondern eher aus dem Arbeitsleben handelt (Kunden, Kollegen). Besonders schwer wird es, wenn ein allzu vertraulicher Umgangston gepflegt wird, der eine Nähe suggeriert, die nicht vorhanden ist. Böse Falle!
Mitunter kann sowas nämlich auch zu ernsthaften Komplikationen am Arbeitsplatz führen, zu Streit oder gar arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen.
Zum Glück habe ich diesbezüglich noch keine richtigen Erfahrungen sammeln können. Dieser Beitrag speist sich ausschließlich aus Gedankenspielen und Spekulationen.
Es wäre aber möglich, daß ich an ernsthafteren Komplikationen schon haarscharf vorbeigeschrammt bin. Das zu beurteilen, bin ich aber nicht wirklich in der Lage, da mir entsprechendes feedback fehlt. Ich werde es ganz sicherlich auch nicht von meinen Vorgesetzten einfordern. Womöglich kommen die auf komische Gedanken …
Aber ich werde mich vielleicht mal mit dem einen oder anderen Kollegen auf gleicher hierarchischer Ebene diesbezüglich austauschen …
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Urlaubsreife
8.2.2010 von Wolf.
Seit Wochen schon schleppe ich mich eher widerwillig aus dem Haus zur Arbeit. Das vergangene Weihnachtsgeschäft in Kombi mit den widrigen Witterungsverhältnissen und dem Streß, den der ÖPNV jedem Berliner beschert, der darauf angewiesen ist, haben mich echt fertig gemacht. Hätte nicht gedacht, daß ich so ein Jammerlappen sein kann. Andererseits … wer mich persönlich kennt, den wundert das vermutlich nicht. ![]()
Schlimm, schlimm, schlimm …
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Googles Dummheit
7.2.2010 von Wolf.
Versucht doch mal folgende Verknüfung: http://www.dordos.info/misc/downloads/nokia_add-ons.html
Ihr müsstet eigentlich eine 404 bekommen, denn diese Ordnerstruktur ist nicht nur nicht mehr vorhanden, sondern die domain ist nicht mehr mit dem webspace verknüpft, auf welchem diese Ordnerstruktur bestand. Aber da Google seine Datenbank seit Auslaufen der Registrierung der domain dordos.info auf meinen Namen offenbar nicht aktualisiert hat, bekommt man immer noch entsprechende Anzeigen. Bzw. der jetzige Registrar besaß die Frechheit, die Ordnerstruktur zu belassen und mit offenbar fast leeren Seiten zu bestücken. Gibt man nur den TLD-Namen dordos.info in die Adreßleiste, landet man beim Stern und dessen täglicher Photostrecke. Ich frage mich, wie das möglich sein kann. Es wird ja den Nutzern vorgegaukelt, es würde ein Inhalt geladen werden.
Ich werde vielleicht mal schauen, ob man den Stern dafür nicht abmahnen kann … oder vielleicht findet sich ein anderer, der das will. Offiziell ist aber nicht der Stern der Registrar für jene TLD. Ich bin es seit einiger Zeit nicht mehr. Laut who-is-Datenbanken tritt eine Firma namens Domcollect.com AG als Registrar auf, diese Firma verwertet domain-Namen. Wie man allerdings eine so merkwürdige domain wie dordos.info gewinnbringend vermarkten kann, weiß ich auch nicht.
Ich finde Google, sollte sich dadurch nicht in die Irre führen lassen. Aber da sieht man eben, daß dort im Rechenzentrum überwiegend dumme bots arbeiten. Der Rest des Unternehmens besteht vermutlich aus einer Rechtsabteilung und einem aufgeblähten Management …
Wie auch immer.
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November 2006
7.2.2010 von Wolf.
… fing ich an, diesen blog zu führen. Teils habe ich mehrere Einträge pro Tag, teils über Wochen keinen einzigen. Insgesamt sind es gegenwärtig wohl 175, dieser hier wird Nr. 176. Andere schreiben in ihren blogs täglich mehrere Artikel – scheinen fast nichts anderes zu machen (da frage ich mich, ob die damit Ihr Geld verdienen oder ggf. auf ein Erwerbsleben verzichten [können]).
Ich habe begonnen, hier zu schreiben und Dinge einzustellen, weil meine homepage der falsche Ort dafür zu sein schien. Außerdem ist ein blog auf Grund seiner Struktur in aller Regel besser geeignet, Inhalte dieser Art aufzunehmen. Mittlerweile besteht ja meine homepage auch nur noch aus einer Impressums-Seite. Ob da jemals wieder mehr Inhalt hinkommt, weiß ich gegenwärtig nicht. Darüber habe ich mir abschließend noch keine Gedanken gemacht. Aber eine Homepage bietet in ihrer Struktur eigentlich gute Möglichkeiten, dauerhafte Inhalte bereit zu stellen – Dinge, die bspw. zum download gedacht sind, eine Homepage als Depot und Visitenkarte. Der blog für Momentaufnahmen und Meinungsäußerungen, die nicht unbedingt Ewigkeitscharakter haben müssen.
So wie dieses nebenstehende Bild der auf meinem Schreibtisch befindlichen Grünlilie (andere Blumen gedeihen leider nicht wirklich in meiner Obhut, obwohl ich mal eine Amaryllis hatte, die mehrere Jahre durchhielt und wiederholt blüte – damals lebte ich noch bei meinen Eltern) eine Momentaufnahme ist, so sind es in aller Regel ja auch die blog-Einträge – mit Zeitstempel Datum und Uhrzeit.
Tja.
November 2006 – vor über drei Jahren fing das an. Damals wohnte ich noch in der Grünberger Straße.
Seit dem Herbst 1997 habe ich eine eigene Netzseite, wenn sie auch mittlerweile ein paar Mal umgezogen war und überarbeitet wurde. Herbst 1997 – damals hatte ich mein Studium begonnen, war nach Berlin gezogen und hatte mein Studium begonnen – daß ich das Studium nicht durchziehen würde, hatte ich damals noch nicht gedacht. 13 Jahre ist das jetzt her. Manchmal kommt es mir vor wie gestern…. Irgendwie kann man an Sonntagen ganz schön ins Sinnieren kommen.
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Berufsalltag – eine allgemeine Betrachtung
7.2.2010 von Wolf.
Ich frage mich gerade, was man so in einem blog über den eigenen Berufsalltag schreiben darf. Das dürfte eigentlich nicht viel sein. Je nach Art des Berufes hängen ja auch unterschiedlich viele andere Personen mit drinnen. Und deren Persönlichkeitsrechte dürfen nicht berührt, geschweige denn verletzt werden.
D.h. wenn man über Kollegen schriebe, hätte man auch die Konsequenzen dafür zu tragen. Genauso als wenn man – absichtlich oder versehentlich – Betriebsgeheimnisse ausplauderte. Was ich schreibe und was ich nicht schreibe, darf keine Rückschlüsse auf andere Personen zulassen. Ein blog ist eben doch etwas anderes als ein Tagebuch.
Ein Tagebuch hält man geheim – mitunter vorm eigenen Partner. Ein blog ist zwar eine Art Logbuch, aber öffentlich zugänglich. Selbst wenn einzelne Einträge gesondert geschützt werden würden, ginge man wissentlich das Risiko ein, daß der Server gehackt werden könnte und somit Sachen publik würden, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.
Das betrifft aber nicht nur den Berufsalltag, sondern unseren Alltag ganz allgemein. Ich muß mal schauen, ob in meinem blog Einträge existieren, die ich unbedacht einstellte ohne Rücksicht auf die Rechte Dritter zu nehmen.
Es soll ja Menschen geben, die gezielt Gerüchte verbreiten, um andere schlecht zu machen oder irgendeiner anderen Art und Weise diskreditieren. Worin dabei der Lustgewinn sein soll, habe ich nie begriffen. Auch Sinn und Zweck erschließen sich mir nur bedingt: mobbing soll ja mitunter zum Ziel haben, daß die gemobbte Person einen Nervenzusammenbruch erleidet und/oder die Arbeitsstätte verläßt. Gibt es weitere Zielsetzungen?
mobbing ist für manche Menschen ja wohl auch eine Strategie, um über die gefallenen Opfer hinweg die Karriereleiter hinauf zu klettern, unliebsame Mittbewerber für bestimmte Posten loszuwerden etc.
Was man sicherlich immer verwenden kann, sind harmlose kleine lustige Episoden, bei denen niemand zu schaden kommt, keiner sein Gesicht verliert etc.
Was sicherlich nicht geht, sind endlose online-lamenti wie schlecht man doch heute wieder behandelt wurde, wie bescheuert die Kollegen waren etc.pp. Nicht nur, daß dieses nicht ins Netz sondern an den Betreibsrat gehörte (das wäre ein mobbing-Bericht), sondern Personen, die viel lamentieren, isolieren sich selbst, machen sich selbst unattraktiv und niemand will ihnen mehr zuhören oder Gesellschaft leisten.
Ein blog ist der denkbar schlechteste Ort, sich auszuheulen.
Aber wie kann man, wenn man es denn will, seinen (Berufs-)Alltag in einem solchen Forum betrachten und davon berichten? Es macht wohl nur Sinn – und keine Probleme arbeits- und strafrechtlicher Art, wenn man abstrahiert und reflektiert. Eine Art Selbstzensur bleibt da unumgänglich. Die Freiheit des Einzelnen zur freien Meinungsäußerung endet immer an den Grenzen des Persönlichkeitsrechts anderer und – in Bezug auf den Arbeitsalltag – an den Rechten des Arbeitgebers.
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