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Euthanasie, Todestrafe, Abtreibung, ….
… in der aktuellen Ausgabe des Magazins DER SPIEGEL (46/2006) findet sich auf Seite 167 im Wissenschaftsteil ein Artikel zum Thema Euthanasie: ein britischer Gynäkologen-Verband hat sich für das aktive Töten Neugeborener ausgesprochen, sollten die Kinder schwerstbehindert zur Welt kommen. Man äußerte sich nicht näher zur Schwere der Behinderung, meinte aber, man wolle damit die betroffenen Familien emotional und finanziell entlasten.
Ich frage mich in solchen Fällen, wo das menschliche Leben auf den Faktor Kosten reduziert wird, ob die Personen, die sich äußern nicht vielleicht den Beruf verfehlt haben.
Vor allem: wie kann man europäischen Mitgliedsanwärtern einerseits die Todesstrafe ausreden wollen (Türkei) und zeitgleich Euthanasie zulassen? Wie kann man das aktive Töten von Menschen von rechtswegen zulassen?
Auch die pränatale Tötung menschlichen Lebens (vulgo: Abtreibung) wird immer wieder heiß diskutiert und führte absurderweise in den USA mitunter zu Morden an Gynäkologen (postnatale Abtreibung).
Ich halte es für widersinnig und widersprüchlich, sich pro Todesstrafe aber contra Abtreibung oder umgekehrt zu positionieren. Auch Euthanasie (aktive Sterbehilfe; ich halte auch dieses Wort für einen Euphemismus) ist letztlich nichts anderes als Mord. Man kann Mord nicht einerseits zulassen, andererseits verbieten. Mord bleibt Mord.
Oder was glaubt Ihr?
Vor allem: woher will man mit Sicherheit wissen, ob man nicht dem nächsten Stephen Hawking dort die finale Spritze setzen will?
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