| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Dez | Feb » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
- Berlin (6)
- blogs (11)
- Buchhandel & Arbeit (8)
- communities (8)
- Das Leben, das Universum und der ganze Rest (62)
- Datenschutz (6)
- Glaube, Religion und Kirche (8)
- Internet-PC (33)
- Keine Panik! (4)
- Kulturelles und so (48)
- Literatur (40)
- persönlich (1)
- Politik un' so'n Kram (54)
- Schwul (9)
- Software (1)
- Sprache (19)
- Tod (9)
- Websites (7)
- wolframs (1)
blogs
persönlich
Websites
- August 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- September 2007
- April 2007
- Februar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
Wo fängt phantastische Literatur an?
Auf Grund eines perfiden Fehltritts meinerseits, auf den ich hier nicht näher eingehen werde, habe ich mir mal wieder Gedanken über phantastische Literatur und ihre Abgrenzungen gemacht. Dabei fiel mir auf, daß es im Prinzip keiner Abgrenzung zur Science-Fiction im Allgemeinen bedarf - und auch nicht zum Horror.
Es gibt fließende Übergänge zwischen den Genres und letztlich ist alles phantastische Literatur - Literatur, die unsere Vorstellungskraft fordert und das "Normale" teils nur neuen Blickwinkeln unterwirft. Stimmt Ihr mit mir darin überein, oder gibt es Korrekturbedarf?
Ferner fiel mir auf, daß teils klassische Texte phantastische Züge tragen: die alten Mythen, Legenden und Märchen, Sagen um Helden und Götter aus den verschiedenen Erdteilen, die unterschiedliche Wesen mit phantastischen Attributen und Fähigkeiten zeigen
… und unweigerlich kommt auch die Bibel, das Buch der Bücher in den Kanon klassischer Fantasyliteratur: eine Schlange, die spricht? Geflügelte Wesen, die man Engel nennt? Ein Held, der einen Tempel der Philister niederreist? Ein Führer, der Meere teilen kann? Dieses und vieles mehr hat märchenhaften, hat einen phantastischen Charakter. Und alle Legenden, Sagen, Märchen, Mythen, Anekdoten, Gleichnisse und Fabeln haben im Kern stets eine Botschaft, die wahr ist.
Doch nicht nur die Legenden und Mythen der verschiedenen Völker und Kulturen haben phantastischen Charakter, auch andere Klassiker der Weltliteratur: Shakespeares Macbeth oder sein Mittsommernachtstraum, Thomas Morus’ Utopia, Jonathan Swifts Gullivers Reisen natürlich, Alice in Wonderland von Lewis Caroll, sowie Jules Verne und vieles mehr.
Und die dunkle Seite unserer Phantasie regte nicht nur Euripides mit seiner Version der Medea an, Odysseus Reise in die Unterwelt in der Odyssee des Homer ist ein recht düsteres Kapitel, Dantes Göttliche Komödie, Miltons Paradise Lost, die Werke Poes, Lovecrafts, Bram Stokers und anderer sind Zeugen jener dunkler Phantasien, deren Erforschung sich mitunter Herr Freud widmete.
Alles das ist doch phantastische Literatur, oder nicht?
Vergl. ⇒Fantasy bei Wikipedia; Portal: Phantastik; Fantasy- & SF-Links
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.