Archive für 10.7.2008

Ergebnisse 1 - x von ungefähr 147.000 für Wolfram Schneider. (0,38 Sekunden)

Ich hatte früher (Grundschulzeit) immer gedacht, mein Name sei ziemlich außergewöhnlich … eine heutige Google-Anfrage zeigte mir obiges Ergebnis … ich tauche erstmals auf Seite 5 auf. Da war ich doch baff.

Einige Wolframs neigen zu einem Doppelnamen, bspw. Schneider-Müller (um hier keinen der wirklich gefundenen zu erwähnen) , um vielleicht doch eher auffindbar zu sein - oder einfach, weil es sich so ergab … (Heirat oder Verpartnerung). Manche haben den Doppelnamen aber vielleicht schon seit ihrer Geburt … wer weiß. Ich kenne keinen persönlich.

Das erste seltsame Erlebnis dieserUn-Einzigartigkeit (dem Namen zu Folge) hatte ich in der Uni im PC-Saal als ich meinen Platz schon eingenommen hatte und ein anderer Wolfram Schneider von der Warteliste für den nächsten freien Arbeitsplatz aufgerufen wurde. Das war spooky für mich.

Mittlerweile bin ich ziemlich dran gewöhnt. Viele Verwechslungen gab es noch nicht - weder zum Vor- noch zum Nachteil - bis auf eine, denke ich, als mein Vertrag bei Nuon gekündigt wurde und ich ziemlich perplex diesbezüglich aus dem Weihnachtsurlaub zurückkommend da stand. Ich nehme heute an, daß dieses auf Grund einer Namensgleichheit passierte und jemand die Adressen nicht richtig abglich. Es wäre aber auch möglich, daß schlichtweg ein Zahlendreher in der Stromzählernummer für dieses Chaos sorgte. Ganz aufgeklärt hatte ich das nie - mangels Zugriff auf die relevanten Daten.

Wie auch immer - es hat auch Vorteile, keinen allzu ungewöhnlichen Namen zu haben. Gezielte Suchen erschweren sich dadurch, wenn man nur einen Namen zur Verfügung hat und darüber hinaus keine weiteren Daten ….

Atomstrom wieder beliebter?

Angesichts diverser Unfälle, Pannen und Beinahe-Katastrophen (Krümmel, Forsmark, Asse2 [Endlager?], und nun in Frankreich), frage ich mich, ob die Leute wirklich am liebsten den Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg wollen. Fakt ist doch auch, daß keine Sau in der Nähe eines Atommeilers wohnen wollen würde.

Und wie sicher sind die Teile wirklich? Die z.Zt. in Betrieb befindlichen Werke in Deutschland sind teilweise ja richtige Klitschen, wenn man sich so ansieht, wie man es immer wieder für nötig hält Störfälle zu verheimlichen oder herunterzuspielen. Tricastin ist doch auch so ein Bsp. fürVerhamlosung: das Fischen und Baden in drei Flüssen/Bächen wurde verboten aber angeblich besteht keine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt. Ein Widerspruch, wenn Ihr mich fragt.

Asse2: seit 20 Jahren wird radioaktive Salzlake in den Grund gespült, seit zehn Jahren wissen die Behörden Bescheid, der Bürger erfährts 2008. Alles sicher?

Die Atomenergienutzung ist das Fliegen in einem Flugzeug ohne adäquate Landebahn!

Daß die Atomenergie wieder attraktiver wird, liegt eher an den nach wie vor subventionierten AKWs und Strompreisen und den rapide steigenden Preisen bei Erdöl und -gas: also eine Abstimmung über das Portemonaie.

Kohlekraftwerke sind auch nicht gerade beliebt. Und wie mir scheint, funktioniert der gesamte Energiemarkt nicht ohne staatliche Subventionen … oder wir hätten in Europa Verhältnisse, wie sie in Bombay oder Neu Delhi Alltag sind: Slums - echte Slums, weil sich die Bevölkerung keine festen Behausungen mit fließend Strom und Wasser leisten könnte.

Wir sind verwöhnt. Und das extrem.

Nach uns die Sintflut? Die reißt ja mancherorts die Leute jetzt schon mit …

Angesichts solcher Verhältnisse machte es überhaupt nichts, wenn im CERN tatsächlich ein stabiles Schwarzes Loch entstehen sollte. Das machte einmal SCHWUPPS! (wahlweise auch PLÖPP!) - und dann können wir sehen, wie GOTT wirklich aussieht.

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