Atomstrom wieder beliebter?

Angesichts diverser Unfälle, Pannen und Beinahe-Katastrophen (Krümmel, Forsmark, Asse2 [Endlager?], und nun in Frankreich), frage ich mich, ob die Leute wirklich am liebsten den Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg wollen. Fakt ist doch auch, daß keine Sau in der Nähe eines Atommeilers wohnen wollen würde.

Und wie sicher sind die Teile wirklich? Die z.Zt. in Betrieb befindlichen Werke in Deutschland sind teilweise ja richtige Klitschen, wenn man sich so ansieht, wie man es immer wieder für nötig hält Störfälle zu verheimlichen oder herunterzuspielen. Tricastin ist doch auch so ein Bsp. fürVerhamlosung: das Fischen und Baden in drei Flüssen/Bächen wurde verboten aber angeblich besteht keine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt. Ein Widerspruch, wenn Ihr mich fragt.

Asse2: seit 20 Jahren wird radioaktive Salzlake in den Grund gespült, seit zehn Jahren wissen die Behörden Bescheid, der Bürger erfährts 2008. Alles sicher?

Die Atomenergienutzung ist das Fliegen in einem Flugzeug ohne adäquate Landebahn!

Daß die Atomenergie wieder attraktiver wird, liegt eher an den nach wie vor subventionierten AKWs und Strompreisen und den rapide steigenden Preisen bei Erdöl und -gas: also eine Abstimmung über das Portemonaie.

Kohlekraftwerke sind auch nicht gerade beliebt. Und wie mir scheint, funktioniert der gesamte Energiemarkt nicht ohne staatliche Subventionen … oder wir hätten in Europa Verhältnisse, wie sie in Bombay oder Neu Delhi Alltag sind: Slums - echte Slums, weil sich die Bevölkerung keine festen Behausungen mit fließend Strom und Wasser leisten könnte.

Wir sind verwöhnt. Und das extrem.

Nach uns die Sintflut? Die reißt ja mancherorts die Leute jetzt schon mit …

Angesichts solcher Verhältnisse machte es überhaupt nichts, wenn im CERN tatsächlich ein stabiles Schwarzes Loch entstehen sollte. Das machte einmal SCHWUPPS! (wahlweise auch PLÖPP!) - und dann können wir sehen, wie GOTT wirklich aussieht.

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