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Welthungerhilfe und Finanzdesaster
15.10.2008 von Wolf.
Angesichts der schnellen Bereitschaft der Politik, die Banken bei dem selbst verzapften Mist so schnell mit hunderten von Milliarden Euro zu helfen, wird einem doch schier übel, wenn man hört, daß die gleichen Summen in anderen Einsatzfeldern auf mindestens 70 Jahre die hungernden Teile der Weltbevölkerung aus ihrem Elend befreien könnten.
Zwar scheint alles so, daß eine Nichthilfe bei den Banken uns in ähnliche oder zumindest miesere Verhältnisse zurückwerfen könnte, dennoch finde ich es erbärmlich, daß sich die Industriestaaten nicht darauf einigen können ähnlich schnell und unbürokratisch den Hungerleidenden zu helfen. Oder was meint Ihr?
Es gibt sicherlich viele Institutionen, die unsere Hilfe durch Spendengelder verdienen (wirklich verdienen!!!), warum wird da nicht mit Steuermitteln geholfen, da könnte sich die Politik im Ansehen im Nu sanieren. Da kann sie greifen, bewegen, gestalten.
=> Welthungerhilfe; Hoffnung für Zukunft; Arche Berlin
Das sind nur drei von vielen, vielen Hilfsprojekten, die alle auf Spenden angewiesen sind, weil die Staaten nicht willens sind, sie mit Steuergeldern zu unterstützen. Das Finanzhilfspaket für die Bankwirtschaft, das die Bundesrepublik für die deutschen Banken schnürte, könnte im Rahmen der Welthungerhilfe Millionen von Menschen für knapp 35 Jahre vom Hunger befreien - vorausgesetzt das Geld versickert nicht in dunklen Kanälen.
Geschrieben in Politik un' so'n Kram, Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Drucken | Keine Kommentare »