was so alles passiert …

Heute erhielt ich eine augenscheinlich gefakete Abmahnung und habe darüber einiges neues gelernt:

1.) laut Aussage eines Mitgliedes in einem Juristenblog ist augenscheinlich eine per E-Post zugestellte Abmahnung nicht rechtens.

2.) Ich habe erfahren, daß bekannte und bekanntere Persönlichkeiten nicht davor gefeit sind, daß deren Namen in betrügerischer Weise mißbraucht werden (in diesem Fall Herr v. Gravenreuth, noch RA in München).

3.) Ich habe gelernt, daß obiger gefürchteter RA voraussichtlich auf Grund eines Rechtsstreites selbst nun hinter Gitter muss, da er offenbar einen Schritt zu weit gegangen ist (=> http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/TAZ-will-Abmahnanwalt-Gravenreuth-hinter-Gitter-schicken; www.taz.de).

4.) Nichts desto trotz habe ich die RAe kontaktiert, die seinerzeit die taz gegen Gravenreuth vertraten, um sicher zu gehen, daß die Spam wirklich nur Spam ist. Angesichts dessen, was über diesen Herrn Gravenreuth zu lesen ist, halte ich es für sicherer mich anderweitig abzusichern, auch wenn diverse Foren augenscheinlich dafür sprechen, daß man diese Abmahnung wg. vermeintlich unzulässiger eBay-Auktionen getrost löschen kann. Ich habe auch das BSI diesbzgl. kontaktiert. Man weiß ja nie.

Was geschah noch? Mitte bzw. Anfang der Woche soll Herr Ackermann von der Deutschen Bank einen klugen Satz gesagt haben: “Ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Staatsgeld annehmen würden.” (zitiert nach: focus.de). Wenn er das so gesagt hat, hat er Recht. Und alle Medien, die keine Neutralität bewahren, geben in Ihren Kommentaren Herrn Ackermann Recht. Auch wenn lt. Bundesfinanzminister Steinbrück und BuKa Merkel dadurch alljene Banken unter Druck geraten, die erwägen, Staatsknete in Anspruch zu nehmen. Den Druck müssen die Banken aushalten, schließlich haben sie auch mit Geldern, die teils nicht ihnen sondern ihren Kunden und Anlegern gehörten, gezockt. Dann müssen sie dafür auch gerade stehen. Und sie sollten sich auch schämen, wenn sie eingestehen müssen, es ohne staatliche Hilfe nicht mehr zu schaffen.

Peinlich sollten auch jedem Banksprecher Äußerungen sein, die die Einmischungen des Staates ins Management betreffen, sollte eine Bank Staatsknete in Anspruch nehmen: diese Leute sollten einfach mal die Schnauze halten. Man kann doch nicht über Jahre Gewinne einstreichen und privat halten und wenn man sich verzockt nach Vater Staat bzw. seiner Knete rufen und gleichzeitig verlangen: “Wie wir mit der staatlichen Hilfe verfahren geht den Staat nichts an.” Da ist doch dann irgendwo etwas bei der Vernunft abhanden gekommen. Oder nicht?

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