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Archive für 13.6.2009

Der Tod eines Diskussionsforums

… auf der schwulen Internetplattform GayRomeo.com existiert bis jetzt noch ein 2004 von mir gegründeter HarryPotterClub.

Das Forum war einst Ort hitziger Debatten, doch seit Erscheinen des letzten Bandes und der damit verbundenen Auflösung aller Rätsel dümpelt das Forum vor sich hin. Nun habe ich beschlossen, am Ende dieses Monats den Club abzugeben oder zu löschen.

Der Patient wird nur noch künstlich am Leben erhalten - bis jetzt sind die Resonanzen eher verhalten. Einer schickte mir im übertragenen Sinne schon den Kranz fürs Grab und dankte für die Hingabe und gepflegte Diskussionskultur. Nun … alles hat seine Zeit und mittlerweile weine ich dem Club keine Träne mehr hinterher.

So denn … R.I.P.!

HP VI

Harry Potter kommt nun mit seinem sechsten Abenteuer Anfang Julei 2009 in die Kinos. Wir sind gespannt.

Der rettende Staat?

Arcandor, Opel und Schaeffler und weitere suchen für Ihr Missmanagement den Steuerzahler als gutgläubigen Dummkopf, der in einer perfiden Solidaritätsaktion seine eigenen Arbeitsplätze retten soll - ohne daß tragfähige Zukunftsperspektiven für jene Jobs überhaupt bestehen.

Ich denke, jeder Opel-, Arcandor- und Co.-Beschäftigte sollte schon jetzt sich bei den Arbeitsagenturen schlau machen, wie seine Chancen auf Arbeitslosengeld und Pensionen, Frührente etc. spätestens in zwei Jahren (also nach der Bundestagswahl) aussehen. Denkt an Holzmann-Schröder, der nach der Bundestagswahl keine zweite Rettungsaktion vornahm. Bedenkt, daß Steinmeier, Koch, Rüttgers und vor allem der Bayer Seehofer, wie auch Münsterländer-Glück-Auf-Münte populistische Großmäuler sind: sie alle haben mehr oder minder BuKa-Ambitionen (Münte nicht, der ist zu alt). Nicht nur Villenbesitzer Lafontaine weiß wie man populistische Reden schwingt, das können andere auch und tun dieses dieser Tage gern und schielen nur auf die eigene Wiederwahl. Beherzigt das, wenn Ihr im September wählen geht. Arcandor, Opel, Schaeffler und Co. sind in dieser Form nicht zu retten, dafür haben Ihre Chefs schon gesorgt, durch jahrelanges Missmanagement.

Jagt die Populisten zur Hölle und pocht lieber darauf, daß der Staat die Steuern zum Ausbau der Gesundheits- und Bildungssysteme nutzt und staatliche Hilfe nur Unternehmen gewährt - und hier vor allem dem echten Mittelstand - der unverschuldet in Not gerät/geriet.

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