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November 2006
… fing ich an, diesen blog zu führen. Teils habe ich mehrere Einträge pro Tag, teils über Wochen keinen einzigen. Insgesamt sind es gegenwärtig wohl 175, dieser hier wird Nr. 176. Andere schreiben in ihren blogs täglich mehrere Artikel – scheinen fast nichts anderes zu machen (da frage ich mich, ob die damit Ihr Geld verdienen oder ggf. auf ein Erwerbsleben verzichten [können]).
Ich habe begonnen, hier zu schreiben und Dinge einzustellen, weil meine homepage der falsche Ort dafür zu sein schien. Außerdem ist ein blog auf Grund seiner Struktur in aller Regel besser geeignet, Inhalte dieser Art aufzunehmen. Mittlerweile besteht ja meine homepage auch nur noch aus einer Impressums-Seite. Ob da jemals wieder mehr Inhalt hinkommt, weiß ich gegenwärtig nicht. Darüber habe ich mir abschließend noch keine Gedanken gemacht. Aber eine Homepage bietet in ihrer Struktur eigentlich gute Möglichkeiten, dauerhafte Inhalte bereit zu stellen – Dinge, die bspw. zum download gedacht sind, eine Homepage als Depot und Visitenkarte. Der blog für Momentaufnahmen und Meinungsäußerungen, die nicht unbedingt Ewigkeitscharakter haben müssen.
So wie dieses nebenstehende Bild der auf meinem Schreibtisch befindlichen Grünlilie (andere Blumen gedeihen leider nicht wirklich in meiner Obhut, obwohl ich mal eine Amaryllis hatte, die mehrere Jahre durchhielt und wiederholt blüte – damals lebte ich noch bei meinen Eltern) eine Momentaufnahme ist, so sind es in aller Regel ja auch die blog-Einträge – mit Zeitstempel Datum und Uhrzeit.
Tja.
November 2006 – vor über drei Jahren fing das an. Damals wohnte ich noch in der Grünberger Straße.
Seit dem Herbst 1997 habe ich eine eigene Netzseite, wenn sie auch mittlerweile ein paar Mal umgezogen war und überarbeitet wurde. Herbst 1997 – damals hatte ich mein Studium begonnen, war nach Berlin gezogen und hatte mein Studium begonnen – daß ich das Studium nicht durchziehen würde, hatte ich damals noch nicht gedacht. 13 Jahre ist das jetzt her. Manchmal kommt es mir vor wie gestern…. Irgendwie kann man an Sonntagen ganz schön ins Sinnieren kommen.
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