Archiv der Kategorie Das Leben, das Universum und der ganze Rest

Kabel-TV

In gut einer Stunde kommt der Techniker vom KabelTV. Ich bin schon sehr gespannt.

Bis zum Jahresende hatten wir einen KabelTV-Vertrag mit der Firma A. Ihr wurde der sogenannte Gestattungsvertrag vom Vermieter zum Jahreswechsel gekündigt. Dummerweise wurde diese Information nicht an die Mieter weitergeleitet. An einem schönen Tag im Januar kam dann ein Vertreter/Techniker der Firma B, die zum Jahreswechsel die Versorgung unseres Hauses übernommen hatte. Dummerweise mußte der Herr unverichteter Dinge nach Hause traben, da die Kommunikation nicht geklappt hatte.

Am vergangegen Samstag (”nur” 2 Monate nach dem Anbieterwechsel) erhielt ich die schriftliche Kündigung von Firma A.

Heute vormittag rief ich den Herrn von Firma B an, um einen Termin zum Vertragsabschluß auszumachen. Bei Firma A rief ich an, um mich zu erkundigen, wann ich mit der Gutschrift der Monatsgebühren für Januar und Februar, die noch munter abgebucht worden waren, rechnen darf (es bedurfte insgesamt 5 verschiedener Anrufe, bis ich an der richtigen Stelle war).

Firma B hat einen Tarif der dummerweise knapp doppelt so teuer ist, wie der von Firma A. Dafür bietet Firma B 100 Kanäle (Schwachsinn?) mehr. Außerdem hat Firma B merkwürdige Klauseln in ihren Tarifen, wonach man einen Teil des Tarifes bei nicht haben wollen, sechs Wochen vor Ablauf des ersten Quartals kündigen muß.

Ich bin ganz gespannt auf den Besuch des Herrn von Firma B. Zur Not existiert noch Plan C: Saturn am Alex hat bis 20:00 Uhr offen, im Alexa bis 21:00 Uhr der MediaMarkt, wo wir Zimmerantenne, Decoder etc. kaufen können.

Toll!

Ich glaube der Kabelfernsehmarkt bedarf noch einer gewissen Regulierung und vor allem mehr Wahlfreiheit für den Verbraucher.

Ich habe heute schon eine entsprechende Mail an die Bundesnetzagentur geschickt, mit der Frage, wer denn dort ggf. regulierend eingreift.

Ich denke aber, die Bundesnetzagentur darf von niemandem mit einer Verbraucherschutzstelle verwechselt werden, auch wenn sie in einigen Fragen als Schlichtungsstelle für die Märkte eingerichtet ist, die sie beobachtet und reguliert.

kontinuierliche Selbstreflexion

… der vorige Beitrag ist auch wieder ein Stück Selbstreflexion: wer sind die anderen, wer bin ich?

Was habe ich bisher erreicht? Muß ich mich an den anderen messen bzw. tue ich es? Was gebe ich von mir wann und wo preis?

Wenn ich mir anschaue, was ich auf diesen Blogseiten über mich erzähle, was ich auf meiner Internetseite berichte, was wo über mich steht … das ist allerhand.

Aber sei’s drum. Ich habe mich dafür entschieden - und werde auch mit den Selbstzweifeln, die dazu gehören, dieses fortsetzen.

Dazu was ich erreicht habe: ich stehe auf eigenen Füßen. Ich habe mein Leben nach der Schule selbst in die Hand genommen, natürlich auch Fehler gemacht, gelernt etc. pp. Wie erfolgreich ich nun war, kommt nicht auch zuletzt auf den angelegten Maßstab an, gell?

Ich habe heute mal gegooglet …

… ich dachte mir, ich könnte ein bis zwei Stunden meines Urlaubs mitunter mal darauf verwenden, wie sich ehemalige Mitschüler im Internet präsentieren … auch so im Vergleich zu mir. Und was musste ich feststellen?

Wenn ich genau gezählt habe, konnte ich gerade mal zwei e-Mail-Adressen ausmachen, von denen nicht mal klar war, ob die aktuell sind. Darüber hinaus fand ich eine Ex-Mitschülerin, die scheinbar an der TU Braunschweig Doctrix für Chemie ist. Nur bin ich nicht sicher. Es gab keinen Lebenslauf und / oder andere Dinge, die eine Identifizierung eindeutig zuließen. Eine Person konnte ich hingegen eindeutig identifizieren als wissenschaftl. Mitarbeiterin an der Uni Hannover im Bereich Bau- und Konstruktionswesen … oder wie das heißen mag. Sie hatte eine eigene Profil-Seite als Mitarbeiterin mit Photo. Von einer anderen erfuhr ich indirekt, daß sie zumindest 2004 als Referendarin an einer Hildesheimer Schule anfing, aber das war nur aus einem Beitrag einer Schüler- oder Elternzeitung, die online verfügbar war, keine eigene Webpage. Was ich darüber hinaus gefunden habe, sind Profilseiten bei StayFriends … immerhin sechs bis acht, wobei ich nicht ganz verstehe, wer unseren ehemaligen Gemeinschaftskunde-Lehrer mit bei den Abiturienten eingetragen hat … ein Scherz?

Ich frage mich jetzt: liegt das an meiner Sucheingabe oder an Google? Oder ist es vielleicht eher so, daß die Tendenz abnimmt, private Webseiten zu erstellen? Ich dachte, es sei zunehmend üblich zumindest an Schulen und Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen eine kleine Profilseite der Mitarbeiter zu erstellen mit Lehr- bzw. Forschungsschwerpunkten und mind. einem CV. Wie es scheint, ist dem nicht so.

Wie auch immer. Im Übrigen stellt dieser Beitrag keine Aufforderung dar, mich nun mit Mails oder dergleichen zu bombadieren. Es hat mich nur überrascht, daß ich von keinem anderen eine Webseite oder einen Blog fand, geschweige denn beides. Und wie gesagt: nur von einer einzigen fand ich eine derartige Mitarbeiter-Seite.

Es mag natürlich auch daran liegen, daß es kein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis bei den anderen gibt. Zeit jedenfalls ist kein Argument aus meiner Sicht: was man für wichtig erachtet, dem widmet man seine Zeit. Sollte einer meiner Ex-Mitschüler Psychologie studiert haben, so sei ihm/ihr gesagt: spar Dir Deine Analyse des hier Geschriebenen.

Andererseits: auch wenn ich in meinem sonstigen Bekanntenkreis herumschaue, haben nur wenige eine eigene Webseite, auch von den (ehemaligen) Studenten. Meist findet man “nur” Profilseiten bei Kontaktbörsen, wenn überhaupt … und dort sind nicht selten die entsprechenden Loginnamen so kryptisch, daß man erst durch ansehen der Bilder darauf kommt, wer dahintersteckt - wenn denn Bilder hinterlegt sind.

Das hängt natürlich auch mit der Entwicklung des Internet an sich zusammen. Selbst wenn man heutzutage fast gängigerweise einen Anschluß und zumindest eine Emailadresse hat, so heißt das noch lange nicht, daß man sich auch eine Webseite erstellt.

Einige private Webseiten verschwinden natürlich auch wieder nach einiger Zeit. Hier ist dann auch wieder die Sinnfrage nach privaten websites und blogs angebracht.

Leben oder Sterben?

Im Fernsehen lief gerade eine Wiederholung von Quarks & Co. zum Thema Koma, Sterben und Patientenverfügungen.

Ich weiß bis heute nicht, wie ich dazu stehe, d.h. mir soll es nur Recht sein, wenn andere über ihr eigenes Leben und Sterben verfügen, aber ich habe keine Entscheidung bisher dazu getroffen, ob ich in einem bestimmten Fall lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen will.

Da ich eine ungeheure Angst vor einem qualvollen Sterben habe, kann ich mir nicht vorstellen, daß das Einstellen der künstlichen Ernährung gerade ein humaner Tod wäre. Bedenkt, derjenige, dessen künstliche Ernährung eingestellt wird, bei dem aber sonst alles funktioniert, muß dann eben elendig verhungern. Ist das human?

Es ist höchstens insofern human, als daß es eine menschliche Entscheidung in jenem Sinne ist, daß sie eben von einem Menschen getroffen wurde. Aber ist es im Sinne von Liebe und Fürsorge menschlich?

Was genau bedeutet das Wort “menschlich”? Für mich bedeutet es zu aller erst “von menschlicher Hand” bzw. “von Menschen erdacht”. Das heißt dann aber nicht, daß es eine gute oder schlechte, eine fürsorgliche oder egoistische Handlungsweise ist. Das Wort “menschlich” trägt keinen bewerteten Sinn bzw. wertenden Sinn, auch wenn viele es so verstehen. Auch Folter und Krieg sind menschliche Dinge: sie sind von Menschen initiiert, um andere Menschen zu quälen.

Soviel zur Menschlichkeit …

Man sieht: auch hier finden sich Verweise auf Sprache und ihre Bedeutung(en).

Will ich einer solchen Menschlichkeit ausgesetzt sein, die nach Gutdünken mit mir in einer für mich hilflosen Situation verfährt, wie es ihnen gerade in den Kram passt?

Was bringt eine Patientenverfügung? Sie bringt juristische Klarheit, wenn sie ordentlich, klar und deutlich verfasst ist. Schriftlich ist immer besser, obwohl laut Gerichtsurteilen (bitte selbst recherchieren) auch mündliche Verfügungen in Ordnung sind. D.h. wie Testamente auch, brauchen Patientenverfügung ein stabiles juristisches Umfeld, damit kein Schabernack damit getrieben werden kann. Und am sichersten sind immer noch mehrfache Ausführungen: eine beim Notar, eine in den eigenen Unterlagen, mindestens eine bei der Verwandtschaft.

Ich denke ein Verweis auf das Thema Euthanasie etc. erscheint mir hier auch angebracht. Die Themen sind in gewisser Weise miteinander verwandt.

Nur wie stehe ich dazu? Was will ich? Das erfordert noch sehr genaue Überlegungen. Ich hoffe nur, ich habe Zeit dafür ….

Eine neue Wohnung …

.. will schön eingerichtet sein … und nicht nur schön, auch praktisch soll es sein. Und wenn es machbar ist, nicht allzu teuer …. schwierig! Vor allem letzteres.

Dann stellt man fest, man brauch dies noch und jenes und das da kann auch nicht schaden. Und schwups sind 800,- € weg. Und dann merkt man, es fehlt noch was. Autsch!