Archiv der Kategorie persönlich

Henri IV

In den Kinos läuft demnächst Henri IV an. Ein Film über jenen französischen König, der die Hugenottenkriege beendete und mit dem Edikt von Nantes den Frieden im Land wiederherstellte. vergl. Wikipedia

In irgendeinem Fernseh-Beitrag  wurde behauptet, der Film basiere auf dem zweibändigen Werk von Heinrich Mann. Mir war allerdings immer so, daß das Werk Manns sich auf den deutschen Kaiser Heinrich IV. mit seinem Gang nach Canossa etc. bezöge. Irre ich oder irrt die Wiki? - Eine kleine Recherche beim Fischer Verlag, Frankfurt a. M. brachte ans Licht: ich irre. Merkwürdig, wie sich manches mal etwas falsch im Kopf festsetzt.

wortkarger Wolfram

Wer kennt Rainald Grebe? Der hat ein Lied über mich geschrieben: wortkarger Wolfram. *lol* Es stimmt nicht wirklich, aber es ist einfach herrlich. Und wer über sich selbst nicht lachen kann, ist arm dran. Es gibt ja von ihm auch das Dörte-Lied.

November 2006

… fing ich an, diesen blog zu führen. Teils habe ich mehrere Einträge pro Tag, teils über Wochen keinen einzigen. Insgesamt sind es gegenwärtig wohl 175, dieser hier wird Nr. 176. Andere schreiben in ihren blogs täglich mehrere Artikel – scheinen fast nichts anderes zu machen (da frage ich mich, ob die damit Ihr Geld verdienen oder ggf. auf ein Erwerbsleben verzichten [können]).

Ich habe begonnen, hier zu schreiben und Dinge einzustellen, weil meine homepage der falsche Ort dafür zu sein schien. Außerdem ist ein blog auf Grund seiner Struktur in aller Regel besser geeignet, Inhalte dieser Art aufzunehmen. Mittlerweile besteht ja meine homepage auch nur noch aus einer Impressums-Seite. Ob da jemals wieder mehr Inhalt hinkommt, weiß ich gegenwärtig nicht. Darüber habe ich mir abschließend noch keine Gedanken gemacht. Aber eine Homepage bietet in ihrer Struktur eigentlich gute Möglichkeiten, dauerhafte Inhalte bereit zu stellen – Dinge, die bspw. zum download gedacht sind, eine Homepage als Depot und Visitenkarte. Der blog für Momentaufnahmen und Meinungsäußerungen, die nicht unbedingt Ewigkeitscharakter haben müssen.

Grünlilie

So wie dieses nebenstehende Bild der auf meinem Schreibtisch befindlichen Grünlilie (andere Blumen gedeihen leider nicht wirklich in meiner Obhut, obwohl ich mal eine Amaryllis hatte, die mehrere Jahre durchhielt und wiederholt blüte – damals lebte ich noch bei meinen Eltern) eine Momentaufnahme ist, so sind es in aller Regel ja auch die blog-Einträge – mit Zeitstempel Datum und Uhrzeit.

Tja.

November 2006 – vor über drei Jahren fing das an. Damals wohnte ich noch in der Grünberger Straße.

Seit dem Herbst 1997 habe ich eine eigene Netzseite, wenn sie auch mittlerweile ein paar Mal umgezogen war und überarbeitet wurde. Herbst 1997 – damals hatte ich mein Studium begonnen, war nach Berlin gezogen und hatte mein Studium begonnen – daß ich das Studium nicht durchziehen würde, hatte ich damals noch nicht gedacht. 13 Jahre ist das jetzt her. Manchmal kommt es mir vor wie gestern…. Irgendwie kann man an Sonntagen ganz schön ins Sinnieren kommen.

Kopenhagen II …

wie von mir erwartet, ist der Weltklimagipfel gescheitert. Der Schuldige steht auch fest: Europa und die USA. Sie sind zwar anderen Ländern in Technologie und Anspruch weit voraus, torpedieren sich aber ständig selbst durch ihre Besitzansprüche: man kann keinen Planeten vor der Katastrophe retten, wenn man zunächst immer nur an die heimische Wirtschaft denkt. Die Politik der westlichen Welt ist hoffnungslos der Habgier und Selbstsucht erlegen … und den Milliarden scheffelden Großkonzernen, die durch ihre Lobbyisten alles zerreden lassen.

Wenn der Unterhändler von Tuvalu das Wort ergreift und von 30 Silberlingen spricht, hat er Recht. Wenn der sudanenische Unterhändler den Klimagipfel und vor allem sein Resultat als einen erneuten Holocaust an den Afrikanern bezeichnet, hat er Recht. Bei allem Respekt vor den Überlebenden des Terrorregimes des Dritten Reiches - es ist schon arg, wie die Industriestaaten von den Entwicklungs- und Schwellenländern Opferbereitschaft verlangen und selbst nicht bereit sind, auch nur ein klein wenig auf eigenes Wirtschaftswachstum und eigene Bequemlichkeit zu verzichten - zumal man das Wirtschaftswachstum durch gezielte Investitionen in klima- und umweltfreundliche Technologien locker aufrecht erhalten könnte. Um das zu finanzieren könnte man ja wieder lustige Wertpapiere an den Markt bringen, die ein wenig mehr Kapital abwerfen, als gesund ist.

Die Welt ist im Wandel … und wird auf den Menschen keine Rücksicht nehmen.

Kopenhagen …

… wird scheitern.

Wer sich ernsthaft vom Weltklimagipfel in Kopenhagen irgendetwas versprochen hat, wird bitter enttäuscht werden. Es bringt nichts, sich in endlosen Debatten und Verhandlungen zu verstricken. Sinnvoller ist es, wenn einzelne vorpreschen und den anderen zeigen, daß Wirtschaftlichkeit und Klima- und Umweltschutz miteinander vereinbar sind. Diese Weltklimakonferenzen sind mitunter nur weitere Schritte in Richtung Luftverschmutzung etc.: Das Geld, das in die Ausrichtung dieser Konferenz geflossen ist, wäre besser angelegt in Projekten zur Energieeffizienz und Umweltschutz. Aus Stockholm kommt ein Vorzeigeprojekt (das hoffentlich nicht wie der Transrapid im Emsland im ewigen Entwicklungs- und Pilotprojektstadium stecken bleibt), wo ein ganzes Stadtquartier umweltfreundlich und energieeffizient errichtet / umgebaut wurde. So muß es laufen.

Und m.E. gehören alle Klimaskeptiker einmal in die Jauchegrube getunkt! Idioten diese!