Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Glaube, Religion und Kirche.
- 42 (1)
- Berlin (7)
- blogs (17)
- Buchhandel & Arbeit (12)
- communities (16)
- Das Leben, das Universum und der ganze Rest (71)
- Datenschutz (11)
- Glaube, Religion und Kirche (9)
- Internet-PC (50)
- Keine Panik! (6)
- Kulturelles und so (60)
- Literatur (46)
- persönlich (6)
- Politik un' so'n Kram (87)
- Schwul (27)
- Sprache (23)
- Tod (13)
- Websites (14)
- wolframs (4)
- 4.3.2010: Henri IV
- 4.3.2010: Die Salvatorrede
- 23.2.2010: wortkarger Wolfram
- 22.2.2010: Kinder und Pfützen
- 22.2.2010: Vorratsdatenspeicherung
- 21.2.2010: kopflose Männer
- 21.2.2010: Für alle Shadowmarch-Fans!!!!
- 21.2.2010: Berlinale
- 19.2.2010: Für Fans von Intrigen
- 18.2.2010: Axolotl Roadkill – Nachtrag
blogs
persönlich
Websites
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- September 2007
- August 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
Archiv der Kategorie Glaube, Religion und Kirche
Henri IV
4.3.2010 von Wolf.
In den Kinos läuft demnächst Henri IV an. Ein Film über jenen französischen König, der die Hugenottenkriege beendete und mit dem Edikt von Nantes den Frieden im Land wiederherstellte. vergl. Wikipedia
In irgendeinem Fernseh-Beitrag wurde behauptet, der Film basiere auf dem zweibändigen Werk von Heinrich Mann. Mir war allerdings immer so, daß das Werk Manns sich auf den deutschen Kaiser Heinrich IV. mit seinem Gang nach Canossa etc. bezöge. Irre ich oder irrt die Wiki? - Eine kleine Recherche beim Fischer Verlag, Frankfurt a. M. brachte ans Licht: ich irre. Merkwürdig, wie sich manches mal etwas falsch im Kopf festsetzt.
Geschrieben in Glaube, Religion und Kirche, Literatur, Kulturelles und so | Drucken | Keine Kommentare »
Gesetzgeber …
18.10.2009 von Wolf.
Zuletzt erschien ja bei Rowohlt von Ralf König der Archetyp, die Ralf-König-Version von Noahs Bau der Arche und der Sintflut …
Anbei habe ich Euch einen Link für eine Geschichte gelegt, die so offenbar nur auf seiner Webseite existiert bzw. in einer Anthologie mehrerer Comic-Künstler: der Gesetzgeber. Ralf König adaptiert in letzter Zeit häufiger biblische Geschichten … in jener vom “Gesetzgeber” ist es die Geschichte Moses’ auf dem Berg Sinai. Jene Episode, wie die jüdisch-christliche “Wertegemeinschaft” zu Ihren zehn Geboten kam.
GOTT ist bei Ralf König allein der von seiner menschlichen Schöpfung angenervte. ER findet Gefallen an SEINER Arbeit. Das hat GOTT manchem Menschen offenbar voraus. ![]()
Das Gottesbild bei Ralf König ist ein ganz anderes, aufgeklärteres, abgeklärt vermutlich auch … und da ist kein GOTT, den man fürchten muß, in seiner Rachsucht, seiner Dominanz und seinem Herrschaftsanspruch. Letztlich karikiert König auch hier wieder nur den Menschen in seiner Engstirnigkeit, seiner Hilflosigkeit, das Leben ohne eingemeißelte Leitplanken zu meistern. Gesetze und Vorschriften statt Freiheit und Einsicht … typisch deutsch? Ist es wirklich nur deutsch? Oder ist es nicht typisch menschlich … Wir fallen wieder auf Kant zurück, Rousseau, Descartes und damit auf andere, ältere Philosophen ….
Der Mensch als Neidhammel, der Mensch als Miesepeter, der Mensch als Herrschaftssüchtiger - der Mensch kurzum in seiner vollständigen Unvollkommenheit und Ignoranz. Wieso treiben Mißgunst und Neid uns soweit?
… und weil Ralf König so schön ist, noch einer: Hommage an Loriot und Shakespeare.
Geschrieben in Literatur, Glaube, Religion und Kirche, Internet-PC, Schwul, Kulturelles und so, Politik un' so'n Kram, Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Drucken | Keine Kommentare »
Ich bin draußen!
20.11.2008 von Wolf.
… ich weiß nicht, der wievielte Berliner Bürger ich bin, der dieses Jahr der römisch-katholischen Amtskirche den Rücken kehrte, aber seit heute bin ich offiziell konfessionslos.
2000 Jahre Kirchengeschichte bieten viele platte Gründe zum Kirchenaustritt, meiner begründet sich einfach in meinem Leben, meinem Denken, meinem Handeln. Dieses von mir geführte Leben hat seit Jahren schon keine Berührungspunkte mit der Amtskirche mehr - der Austritt war der letzte konsequente Schritt in dieser längst toten Beziehung.
Die Kirche hat mir ja auch nichts zu bieten: Heiraten? Will ich nicht - oder nicht so, wie die Kirche es gut heißt! Kinder taufen? - Welche? Eine kirchliche Bestattung? - Gottes Erde endet nicht am Kirchenportal oder der Friedhofsmauer. Eine kirchlich betreute Heimstatt im Alter? - Gott bewahre mich! Da meines Wissens das Personal in staatlichen Senioren- und Pflegeheimen gegenwärtig noch besser bezahlt wird, als in kirchlichen, dürfte ich in einem staatlichen Heim dereinst vermutlich besser aufgehoben sein. Zeitgleich hoffe ich natürlich, daß dieser Tag noch fern sein möge - oder vielleicht nie kommen mag.
Geiler Nebeneffekt ist natürlich: von meinem Bruttogehalt gehen keine 230,- €/Jahr mehr an die Kirche als Steuer.
Geschrieben in Glaube, Religion und Kirche, persönlich, Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Drucken | Keine Kommentare »
Großer Gott …
5.7.2008 von Wolf.
Großer Gott, wir loben dich,
Herr, wir preisen deine Stärke,
Vor dir beugt die Erde sich
Und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit,
So bleibst du in Ewigkeit.
Alles, was dich preisen kann,
Cherubim und Seraphinen,
Stimmen dir ein Loblied an;
Alle Engel, die dir dienen,
Rufen dir in sel’ger Ruh’:
Heilig, heilig, heilig! zu.
Heilig, Herr Gott Zabaoth!
Heilig, Herr der Kriegesheere!
Starker Helfer in der Not,
Himmel, Erde, Luft und Meere
Sind erfüllt von deinem Ruhm
Alles ist dein Eigentum.
Sieh dein Volk in Gnaden an;
Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe,
Leit es auf der rechten Bahn,
Daß der Feind es nicht verderbe.
Wart und pfleg es in der Zeit,
Heb es hoch in Ewigkeit.
Alle Tage wollen wir
Dich und deinen Namen preisen
Und zu allen Zeiten dir
Ehre, Lob und Dank erweisen.
Rett aus Sünden, rett aus Tod,
Sei uns gnädig Herre Gott.
Herr, erbarm, erbarme dich!
Auf uns komme, Herr, dein Segen!
Deine Güte zeige sich
Allen der Verheißung wegen.
Auf dich hoffen wir allein;
Laß uns nicht verloren sein!
Der Apostel heil’ger Chor,
Der Propheten große Menge
Schickt zu deinem Thron empor
Neue Lob- und Dankgesänge!
Der Blutzeugen große Schar
Lobt und preist dich immerdar.
Auf dem ganzen Erdenkreis
Loben Große und auch Kleine
Dich, Gott Vater, dir zum Preis
Singt die heilige Gemeinde:
Sie verehrt auf seinem Thron
Deinen eingebornen Sohn.
Sie verehrt den Heil’gen Geist,
Welcher uns mit seinen Lehren
Und mit Troste kräftig speist;
Der, O König aller Ehren,
Der mit dir, Herr Jesu Christ,
Und dem Vater ewig ist.
Du, des Vaters ewger Sohn
Hast die Menschheit angenommen
Bist vom hohen Himmelsthron
Zu uns auf die Welt gekommen
Hast uns Gottes Gnad gebracht
Von der Sünd uns frei gemacht.
Durch dich steht das Himmelstor
Allen, welche glauben, offen
Du stellst uns dem Vater vor
Wenn wir kindlich auf dich hoffen
Du wirst kommen zum Gericht
Wenn der letzte Tag anbricht.
Herr, steh deinen Dienern bei
Welche dich in Demut bitten
Kauftest durch dein Blut uns frei
Hast den Tod für uns gelitten
Nimm uns nach vollbrachtem Lauf
Zu dir in den Himmel auf.
Text: nach Ignaz Franz (1719-1790) , 1771
Musik: Peter Ritter (1770-1847) , 1774
… mir war gerade danach, zuvor hatte ich im SPIEGEL 26/08 den Kurzbericht über die Biosphäre 2 gelesen und mitunter mich über Asse 2 und Atommüll mit meinem Freund unterhalten …, tja, und da kam mir spontan das Lied in den Sinn. Das sind die Momente, in denen der Katholizismus seine Triumphe feiert und die menschliche Demut vor der Schöpfung einfordert.
Geschrieben in Glaube, Religion und Kirche, Kulturelles und so, Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Drucken | Keine Kommentare »
Religion(en), Kirche(n) und Phantastik …
16.2.2008 von Wolf.
Beim Übertragen der letzten drei Beiträge, die einst auf meiner normalen Webseite (⇒ en-shandra.de) platziert waren, fiel mir auf, daß man in vielen phantastischen Werken Bezüge zu Religion und Kirche findet: ganz offensichtlich in “The Chronicles of Narnia” (C. S. Lewis) , “His Dark Materials” (Philip Pullman) und “The Prince of Nothing” (R. Scott Bakker) sowie “The Vampyre Chronicles” (Anne Rice). Etwas versteckter oder indirekter findet man die Bezüge bei Tad Williams (”Shadowmarch”, “Dragonbone Chair”, “Burning Man”), bis man sie schließlich schnell überliest (Joanne K. Rowling mit “Harry Potter” und John Ronald Reuel Tolkien mit “The Silmarillion” und “Lord of the Rings” [letzterer sucht nur nach einem alternativen Enstehungsmythos und einer Welterklärung außerhalb nach England importierter Mythen]).
Dennoch sind überall Bezüge zur Religion oder Kirche und sie sind nicht immer so krass atheistisch wie in “His Dark Materials” oder so offensichtlich messianisch wie in “The Chronicles of Narnia”. Anne Rice läßt ihre Leser hingegen allein am Verstand und der Ernsthaftigkeit Gottes (und des Teufels) zweifeln, der in einem harmlos anmutenden Streit mit einem seiner Engel ein alter Rechthaber ist (sie schlägt hier im übrigen eher der jüdischen Tradition nach, worin Satan zwar Gott widerspricht, aber ihm dennoch dient und irgendwie auch freundschaftlich zugeneigt scheint). Tad Williams hingegen lässt Misstrauen gegenüber jenen aufkommen, die die alten Göttergeschichten weitertragen und weitererzählen, sie ausschmücken, abändern und schließlich zu Lügen verkommen lassen, während die Götter selbst sich darum nicht scheren und man froh sein kann, daß sie einen nicht beachten … nicht so sehr …
GOTT … und Religion an sich, sind immer wieder - teils auch nur indirekt, Gegenstand der phantastischen Literatur … wieso?
Wird von jenen, die phantastische Literatur verfassen, GOTT so innig verehrt … oder gefürchtet? … was bewegt einen, sich wieder und wieder mit GOTT, der GOTTwerdung von Menschen, der Menschwerdung GOTTes etc. zu befassen? Was treibt diese Leute um? Und wieso geschieht das so häufig in jener Literaturgattung, die gemeinhin als trivial betrachtet wird? Ist GOTT trivial?
Ich muß zugeben: nicht selten sind in der phantastischen Literatur alte Mythen nicht nur aufgegriffen, sondern teils total verquast wiedergegeben oder komplett umgeschrieben. Einige Autoren nutzen sie als Versatzstücke, biegen sie zurecht, bis sie unkenntlich werden und passen sie ihren Bedürfnissen an.
Nicht selten existieren von alten Mythen mehrere Fassungen: eines der bekanntesten Beispiele findet sich in der Genesis: dort liegen zwei verschiedene Schöpfungsberichte vor. Außerhalb der Bibel existieren weitere Fassungen anderer Geschichten, die wir ansonsten durchaus aus der Bibel kennen.
Aber nicht nur die Bibel wird in modernen phantastischen Werken verwendet, auch antike nicht-christliche Mythen werden immer wieder aufgegriffen, teils neuinterpretiert oder komplett neu geschrieben (vergl. “Die Nebel von Avalon” von Marion Zimmer Bradley u. a.) .
Geschrieben in Glaube, Religion und Kirche, Literatur, Kulturelles und so | Drucken | Keine Kommentare »