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Blogroll
Empfehlung
persönlich
Archiv der Kategorie Internet
Diskussionsforen
2.11.2006 von Wolf.
Was wollte ich hier jetzt eigentlich schreiben? Ach ja: Einige schwule internetportale bieten Ihren Nutzern / Kunden auch die Möglichkeit, Diskussionsforen einzurichten - zu allen möglichen Themen, u.a. auch zu dem Thema Politik.
Meine Wenigkeit ist derzeitig bei drei (Möchtegern-)Politikforen auf GayRomeo.com angemeldet. Das “Möchtegern-” habe ich in Klammern gesetzt, weil die drei Foren sich auf drei ganz unterschiedlichen Niveaus bewegen. Das größte dieser Foren mit derzeitig 571 Teilnehmern scheint dabei das niedrigste Niveau zu haben und einen hohen Anteil “naziphiler” Diskussionsteilnehmer. Der Name des Forums ist leider ein Euphemismus, der nicht als Programm aller getragen wird.
Der zweite Club (”Gay_Solidarity”, 278 Mitglieder) scheint mir noch am ehesten ein besonnenes und auf dem Boden der Verfassung stehendes Publikum zu besitzen. Er ist am niveauvollsten von den dreien, bei denen ich Mitglied bin.
Der dritte kann mit derzeitig 60 Mitgliedern eher unter ferner liefen gelistet werden, ist aber auch erst wenige Wochen alt.
Geschrieben in Internet, Schwul, Politik | Drucken | Keine Kommentare »
faker
2.11.2006 von Wolf.
In diesen Kontaktbörsen gibt es Leute, die sich dort mit “gestohlenen” Bildern bzw. Bildern präsentieren, die nicht diese Personen selbst zeigen, von denen die Personen aber behaupten, sie seien es, bzw. die total verkehrte Angaben zu ihrer Person machen. Man nennt sie faker, sie gehen mit gefaketen Angaben ins Netz und versuchen gezielt, Leute zu verwirren, zu verarschen oder auch schlecht zu machen. to fake = fälschen, imitieren; frisieren, verfälschen. Diese Leute sind meist nur lästig, können aber auch zu hartnäckigen Verfolgern werden. Ggf. kann es sein, daß sie auf Angaben zu fremden Person kommen, die unter den Datenschutz fallen und dann wird es extrem schwierig. Man kann diesen Leuten nur schwer auf die Schliche kommen, sie sind kaum zu fassen, wiegen sich teilweise aber auch in einer falschen Sicherheit und glauben oft, sie wären so anonym, daß ihnen keiner nachspüren könne.
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Trolle
2.11.2006 von Wolf.
Bei Wikipedia fand ich nach einem Hinweis eines anderen Users in einem Diskussionsforum folgenden Artikel: Troll (internet / Netzwerk). Der Artikel führt aus, daß es in Diskussionsforen auch immer mal wieder Einträge gibt, die von der Netzgemeinschaft bzw. einigen selbiger als Troll bezeichnet werden. Trolle sind ähnlich den Fakern: d.h. teilweise ist das Ziel identisch: das Forum soll durch gezielte Beiträge zerstört werden. Die Beiträge werden dabei in einer Manier eingefügt, die den Verfasser immer so hinstellen, als sei er im Recht. Dieses erreicht er durch Diskussions- und Rhetoriktricks, die mitunter von Alfred Schopenhauer zumindest angewandt und gelehrt wurden, wenn nicht gar entwickelt. Man verdreht dabei dem Gegenüber das Wort im Mund, deutet Begriffe und Wörter um, dreht im Prinzip die Diskussion immer so, daß man einfach Recht behält … und das nur um des Rechtbehaltenwollens. D.h. das Diskussionsthema ist wurscht, man macht nur die Diskutanten mürbe und bringt sie dazu, einzuknicken. Angesichts dieser Entdeckung meiner Einer vom gestrigen 16.03.06 frage zumindest ich mich, ob nicht zumindest ein hoher Prozentsatz derer, die durch das Aufgreifen von nazistischen Parolen oder anderer Extreme, auch nur Trolle sind, die provozieren wollen, weil sie daran Spaß haben (ADS-Patienten vielleicht?), oder echte Nazis. Das Problem für ernsthafte Diskutanten ist natürlich: wie erkennt man Trolle? Was macht sie aus? Inwiefern lohnt sich noch das eigene Engagement in jenem Diskussionsforum? Ganz einfach: Don’t feed the Troll!
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Man muß ja nicht gleich so weit gehen, wie Gandalf es auf der Mauer über den Toren Minas Tiriths tat (Zur Erinnerung: er rief: “Tötet die Trolle! […]”).
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internetportale
2.11.2006 von Wolf.
Es gibt im Netz diverse internetportale, wo man Leute kennenlernen kann und sich auch für Treffen außerhalb des cyberspace verabreden kann. Es ist dabei nicht immer ganz einfach mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Viele geben sich dabei besonders cool, andere sind unkompliziert, wie in der restlichen Szene auch gibt es Diven, besonders verlogene Typen, die ihre Profilseite wie eine Anklage gegen die Schickimicki-Szene gestalten, im Grunde aber exemplarische Vertreter dieser Spezies von Schwulen sind. Es gibt zum Glück aber auch dort, ehrliche und unverkrampfte, liebe Leute, mit denen man gern zumindest mal ein Bier trinken gehen kann.
Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, ich bin zu alt für sowas …
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Penisgrößen und was man von solchen Angaben halten kann
2.11.2006 von Wolf.
In diversen internetforen liest man in Kontaktanzeigen vieles über angebliche Penisgrößen und / oder Tabellen / Listen zur Einstufung selbiger. Ich habe hierzu ein kleines Wörtchen zu sagen und auch eine kleine Recherche betrieben, die sich zugegebener Maßen bis jetzt nur auf eine Quelle stützt. Das sei quellenkritisch angemerkt.
Die Quelle, auf die ich mich hier Stütze, ist die condomi AG, auf deren homepage man(n) etwas über Kondomgrößen lesen kann. Aus der EU-Norm für normalgroße Kondome kann man wiederum auf durchschnittliche Schwanzlängen schließen. Meine Einteilung, basierend auf der Angabe von condomi und der EU-Norm, sieht wie folgt aus:
- 0 - 14,5 cm = S (Small)
- 14,5 cm - 18 cm = M (Medium)
- 18 cm - 23,5 cm = L (Large)
- 23,5 cm - 27 cm = XL (eXtraLarge)
- 27 cm und größer / länger ist “WOW!” oder “Autsch!”
Diese Angaben beruhen auf einer mail, die ich auf eine Anfrage bzgl. Schwanzgrößen von condomi erhielt:
“Hi zurück, dein Penis hat einfach “normale” Größe. Normal heißt in Deutschland zwischen 14,5 und 18cm. Da wahrscheinlich sowieso jeder in solchen Foren übertreibt, würde ich L angeben. Messen tut man an der Oberseite. Auch wenn manche auch hier bestimmt schwindeln. Viele Grüße, Thorsten W. | Editor in Chief vabelle GmbH | Venloerstr. 231b | 50823 Köln +49 (0)221 8888 xxxx | fax +49 (0)221 8888 xxxx”
Bei GayRomeo z.Bsp. ist allerdings eine andere Einteilung verbreiteter. Das macht aber nichts. Eine neue Methode, die Größe des Schwanzes zu bestimmen, ist der sog. Schwanzfaktor (nachzulesen bei www.schwanzfaktor.de). Ich habe bisher meinen Schwanzfaktor noch nicht bestimmt, muß ich eingestehen. Aber das werde ich vielleicht noch machen. Doch wenn ich das bisher richtig gelesen habe, ist das eine eher relative Methode, die Größe des männlichen Gliedes zu bestimmen, da auch die Körpergröße berücksichtigt wird. Hierbei bin ich aber nicht ganz sicher. Ich habe das nur überflogen.
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