Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Buchhandel & Arbeit.
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Aug | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | ||
- Berlin (6)
- blogs (11)
- Buchhandel & Arbeit (8)
- communities (8)
- Das Leben, das Universum und der ganze Rest (62)
- Datenschutz (6)
- Glaube, Religion und Kirche (8)
- Internet-PC (33)
- Keine Panik! (4)
- Kulturelles und so (48)
- Literatur (40)
- persönlich (1)
- Politik un' so'n Kram (54)
- Schwul (9)
- Software (1)
- Sprache (19)
- Tod (9)
- Websites (7)
- wolframs (1)
blogs
persönlich
Websites
- August 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- September 2007
- April 2007
- Februar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
Archiv der Kategorie Buchhandel & Arbeit
Für alle Shadowmarch-Fans!!!!
21.2.2010 von Wolf.
Jetzt im März soll es soweit sein: Orbit wird dann voraussichtlich den dritten Teil der Shadowmarch-Reihe von Tad Williams publizieren. Die Leser, die lieber auf deutsche Übersetzungen warten, müssen sich jedoch gedulden. Klett-Cotta hatte zumindest bis zu meinem Urlaub keine Vorankündigung der deutschen Ausgabe gemacht.
Es ist ja ohnehin wohl zu erwarten, daß auch Shadowmarch keine echte Trilogie wird, sondern daß Teil III wieder in zwei Bänden erscheint (im schlimmeren Fall auch wieder mit einem Abstand von 1 bis 2 Jahren).
Tad Williams ist einfach genial, aber er kann einen echt in den Wahnsinn treiben, damit, daß Publikationen oft länger dauern.
Derweil dürfen Fans der Drachenbeinthron-Saga jubeln: ab Herbst ist sie in einer neuen Übersetzung festgebunden bei Klett-Cotta lieferbar, zunächst allerdings nur Band I + II. Aber das dürfte sich schneller ergeben. Für alle, die noch nicht gelesen haben. Undbedingt tun!!!!
Geschrieben in Keine Panik!, Buchhandel & Arbeit, Literatur | Drucken | Keine Kommentare »
Für Fans von Intrigen
19.2.2010 von Wolf.
empfehle ich die Gormeghast-Trilogie von Mervyn Peake. Exzellente Fantasy-Literatur, auf deutsch natürlich bei Klett-Cotta in der Hobbitpresse erschienen. (Und seit kurzem bei mir in der Abteilung unserer Filiale wieder vorrätig).
Zum Inhalt ganz kurz: dem alten Lord Groan wird ein Sohn geboren, der junge Titus.
Im Zuge der Trilogie wächst Titus heran, während durch zahlreiche Intrigen um ihn herum seine Familie nahezu komplett ausgelöscht wird.
Dabei zeichnet Peake die Figuren so lebendig, daß man meint, daneben zu stehen und sie anfassen zu können. Das jagt einem mitunter wohlige Schauer über den Rücken, denn diese Charaktere sind sehr speziell. Es ist wieder eines jener Fantasywerke, die so exzellent geschrieben sind, daß es beim Lesen zum Leben erwacht.
Die Fantasy-Literatur ist ja voll solcher Geschichten über die Abgründe menschlicher (?) Seelen. Ob es nun Saruman im “Herrn der Ringe” ist, bei Walter Moers “Der Schrecksenmeister”, Tad Williams oder R. Scott Bakker oder die zahlreichen Fallstricke der Todesser in den Harry-Potter-Romanen. Alle stehen sie den klassischen Literaten Schiller, Shakespeare und Aristoteles in nichts nach. Und somit haben wir wieder einmal bewiesen, daß Fantasy nicht platt und trivial sein muß. Sie kann es sein (meist sword & sorcery), muß aber nicht.
Geschrieben in Buchhandel & Arbeit, Literatur | Drucken | Keine Kommentare »
The judging eye
14.2.2010 von Wolf.
Per Zufall entdeckte ich heute, daß die “Prince of Nothing” Trilogie von R. Scott Bakker endlich ihre Fortsetzung erfährt. Titel des neuen Buches ist “The judging eye”. Ich habe es mir gleich bestellt. Hätte ich das früher gewusst …
Geschrieben in Buchhandel & Arbeit, Literatur | Drucken | Keine Kommentare »
Frau Aigner und der mündige Bürger
23.8.2009 von Wolf.
Frau Aigner (CSU, Bundeslandwirtschafts- und -verbraucherministerin) gab dieses Wochenende der Berliner Zeitung im Kontext der jüngst veröffentlichten Studie Ihres Ministeriums zur Internetrecherche seitens Personalabteilungsleiter bzgl. ihrer Bewerber ein Interview.
In diesem Interview verwies Frau Aigner auf den mündigen Bürger. Guter Ansatz.
Das Problem, das ich damit habe, ist folgendes: die Unionsparteien und die FDP verhindern an einigen anderen Stellen, daß der Bürger überhaupt mündig wird. Es gibt Punkte im Verbaucherschutzgesetz bzw. anderen Gesetzen zum Schutz der Verbraucher, die es de facto verunmöglichen, daß der Verbraucher ein mündiger Verbraucher wird. Ein mündiger Verbraucher hat freien Zugang zu allen Informationen bzgl. der Produkte und Dienstleistungen aller am deutschen Markt tätigen Wirtschaftsunternehmen (Idealfall). Fakt aber ist, daß Firmen bspw. im Bereich Lebensmittelindustrie keine vollständigen Angaben machen müssen oder aber Erkundigungen viel zu komplex und teuer sind, d.h. nicht einfach und teils mangels Kapital beim Verbraucher unerschwinglich.
Frau Aigner hat die Firmen, welche soziale Netzwerke via Internetplattform ermöglichen, angewiesen, die Verbraucher stärker vor sich selbst zu schützen bzw. es Ihnen zu ermöglichen, Ihre eigenen eingestellten Daten besser zu verwalten - auch mit Hinblick auf Eigentumsrechte an Bildern etc. Dieses sagte sie eben auch in Hinblick auf die ausufernde Recherche von Pesonalabteilungen.
Wieso werden die Personalabteilungen nicht dazu aufgerufen, für die ausgeschriebene Stelle irrelevante Daten zu ignorieren? Wieso wird es Personalabteilungen nicht verboten, private Daten zu nutzen? Wieso wird Personalchefs de facto also erlaubt, den gläsernen Bewerber oder Angestellten zu kreieren?
Frau Aigner, wir danken Ihnen für dieses Gespräch, m.E. sind sie damit die falsche auf dem Posten.
Geschrieben in communities, Datenschutz, Buchhandel & Arbeit, Internet-PC, Politik un' so'n Kram | Drucken | Keine Kommentare »
Was ist eine Kultur-flatrate?
27.6.2009 von Wolf.
Die noch recht junge Partei “Die Piraten”, aber auch die jüngst verabschiedeten Wahlprogramme von SPD und Bündnis-Grünen, halten es für angebracht, eine Kultur-flatrate für jedermann/-frau einzurichten. Ich frage mich, was das sein soll.
Angesichts der jahrelangen Querelen um Raubkopien im Musikgeschäft (vor allem Popmusik) und illegale Downloads, aber auch der immer schärfer werdenden Auseinandersetzungen von (Buch-) Verlagen und Autoren mit Google und seiner Plattform Google-Books (wo ein Wirtschaftsgigant versucht auf illegale Art und Weise in Kooperation mit non-profit-Kultureinrichtungen, andere Wirtschaftsunternehmen weltweit (sic!) zu enteignen), frage ich mich, wie man einen gerechten Ausgleich zwischen Kulturschaffenden, dem Handel mit Kulturgütern und der Allgemeinheit gestalten will. Die Idee einer Kulturflatrate ist so irreführend, wie die Verfolgung von Plagiaten und Raubkopien schwierig ist. Der Gedanke hinter der Kulturflatrate ist - soweit ich das verstanden habe - nicht nur das zugänglich machen aller Kulturgüter, für die kein Urheberschutz mehr gilt, sondern eben auch für jene, die nach wie vor dem Urheberschutzrecht unterliegen. Das schwierige dabei: in jedem Land ist dieses Urheberrecht anders ausgestaltet - wenn überhaupt.
Eine Harmonisierung ist schlichtweg undenkbar bzw. nicht wirklich realisierbar. Was in einem Land erlaubt ist, kann in einem anderen illegal sein.
Und ein Wirtschaftsunternehmen mit einem globalen Aktionsradius wie Google scheint sich an kein nationales Recht gebunden zu fühlen (Google ignoriert ja auch diesbzgl. nach meinem aktuellen Kenntnisstand geltendes US-Recht).
Was soll das also sein: eine Kultur-flatrate? Wer setzt sich dafür ein, daß niemand übervorteilt wird? Wer garantiert die daranhängenden Jobs? Wer sanktioniert ggf. Verstöße? Kurzum: wie schafft man hier einen berechtigten Interessenausgleich?
Geschrieben in Literatur, Buchhandel & Arbeit, Internet-PC, Politik un' so'n Kram, Kulturelles und so, Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Drucken | Keine Kommentare »