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Ergebnisse 1 - x von ungefähr 147.000 für Wolfram Schneider. (0,38 Sekunden)

Ich hatte früher (Grundschulzeit) immer gedacht, mein Name sei ziemlich außergewöhnlich … eine heutige Google-Anfrage zeigte mir obiges Ergebnis … ich tauche erstmals auf Seite 5 auf. Da war ich doch baff.

Einige Wolframs neigen zu einem Doppelnamen, bspw. Schneider-Müller (um hier keinen der wirklich gefundenen zu erwähnen) , um vielleicht doch eher auffindbar zu sein - oder einfach, weil es sich so ergab … (Heirat oder Verpartnerung). Manche haben den Doppelnamen aber vielleicht schon seit ihrer Geburt … wer weiß. Ich kenne keinen persönlich.

Das erste seltsame Erlebnis dieserUn-Einzigartigkeit (dem Namen zu Folge) hatte ich in der Uni im PC-Saal als ich meinen Platz schon eingenommen hatte und ein anderer Wolfram Schneider von der Warteliste für den nächsten freien Arbeitsplatz aufgerufen wurde. Das war spooky für mich.

Mittlerweile bin ich ziemlich dran gewöhnt. Viele Verwechslungen gab es noch nicht - weder zum Vor- noch zum Nachteil - bis auf eine, denke ich, als mein Vertrag bei Nuon gekündigt wurde und ich ziemlich perplex diesbezüglich aus dem Weihnachtsurlaub zurückkommend da stand. Ich nehme heute an, daß dieses auf Grund einer Namensgleichheit passierte und jemand die Adressen nicht richtig abglich. Es wäre aber auch möglich, daß schlichtweg ein Zahlendreher in der Stromzählernummer für dieses Chaos sorgte. Ganz aufgeklärt hatte ich das nie - mangels Zugriff auf die relevanten Daten.

Wie auch immer - es hat auch Vorteile, keinen allzu ungewöhnlichen Namen zu haben. Gezielte Suchen erschweren sich dadurch, wenn man nur einen Namen zur Verfügung hat und darüber hinaus keine weiteren Daten ….

Kommunismus = Diebstahl?

CommunismBeim Aufräumen meiner Festplatte fand ich das hier eingefügte Bild: kann mir vielleicht mal einer sage, was der Diebstahl geistigen Eigentums mit Kommunismus zu tun hat?

Ich bin selbst kein Kommunist und halte den Kommunismus für eine Utopie, die nicht umsetzbar ist. Dennoch denke ich, daß der reine (nur theoretisch existente) Kommunismus es nicht verdient hat, so verteufelt zu werden, wie mitunter in diesem Plakat. Davon abgesehen, daß das Plakat mit Hammer und Sichel ein gezielter Angriff auf alle Nachfolgerstaaten der Sowjetunion ist.

Das, was in Experimenten als Kommunismus bezeichnet wurde/wird, sind gemeinhin simple Militärdiktaturen, die vorgeben oder vorgaben, alle im kommunistischen Sinne gleich zu stellen und zu behandeln. Es gibt kein einziges wirklich kommunistisches Regime auf dieser Welt. Alles sind machtgeile Emporkömmlinge, die vermutlich nicht mal im Ansatz die kommunistische Idee verstanden haben.

Ich frage mich nun, bei allem berechtigten Rechtsansprüchen zur Wahrung des geistigen Eigentums und der Verwertungskette von intellektuellen Gütern, ob diese Kampagnenanzeige nicht zu weit geht … ? Hier werden dümmste Vorurteile geschürt. Und die Plattenindustrie entblödet sich nicht ….

Neues Layout und Schwerpunktsetzung …

Der Mai ist noch nicht da, es ist erst März, aber das hindert niemanden daran, nicht mal wieder etwas neues auszuprobieren.

Beim durchstöbern der Einstellungen fand ich heraus, daß offenbar seit einiger Zeit neue Gestaltungsmotive für die Weblogs von ⇒ 1 & 1 bereitgestellt wurden. Da ich seit einiger Zeit mich Schwerpunktmäßig (auch berufsbedingt) mit Literatur und dort vor allem mit meinem Schwerpunktthema Fantasy und Phantastik (Oberbegriff) auseinandersetzte, habe ich ein entsprechendes Layout nun gewählt. Ich werde aber auch zukünftig zu anderen Themen nicht schweigen.

Da in letzter Zeit ja politisch und gesellschaftlich überhaupt sehr viel passiert (Wahlen, Rauchverbot, wieder Wahlen, Steueraffäre inkl. BND-Schelte, Streiks und Tarifauseinandersetzungen in verschiedenen Branchen [ein Thema, das eventuell bei mir eine eigene Rubrik erhält]), kann es immer wieder sein, daß Ihr auf Themen stoßen werdet, die nur durch das Lesen als literarisch betrachtet werden können. Aber man muß eben auch immer wieder über den eigenen Tellerrand hinaus blicken: nicht nur um mitreden zu können oder sich mitteilen zu können, sondern auch, um überhaupt etwas zu erfahren, den Kontakt mit dem Rest der Menschheit zu erhalten und nicht zu vereinsamen.

Der Akt des Lesens ist nämlich ein eher einsamer Vorgang, er isoliert uns obgleich er uns mit anderen Dingen verbindet bzw. uns über sie aufklärt (im Idealfall; manche geschriebene Dinge klären nicht auf, sondern vernebeln, manipulieren, führen in die Irre und informieren bewußt falsch! vergl. ⇒ politische Meinungsbildung etc.)

Zurück zum Layoutwechsel: Außerdem ist es immer schön, wenn man die Ausdrücke und die Sprache mit der optischen Wahrnehmung übereinstimmend zusammenbringen kann: wenn also hier von Seiten und Unterseiten die Rede ist, passt es ganz gut auf dem Bildschirm ein Buch mit aufgeschlagenen Seiten abgebildet zu sehen.

Vor circa einer Stunde …

stolperte ich mal wieder über ein Zitat, das mir schon früher begegnet ist:

“An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust”

Vorsichtig ausgedrückt wird dieses Zitat gemeinhin Friedrich Nietzsche zugeordnet. Es soll aus dem Werk “Menschliches, Allzumenschliches – Ein Buch für freie Geister” stammen. Dem Wikipediaartikel, den ich hier verlinkte, sind keine Zitate angefügt, so daß es auf diese Art nicht verifizierbar ist. Sei’s drum.

Ob es nun von Nietzsche stammt oder nicht, kann mir vielleicht jemand anderes bestätigen oder eben nicht. Worum es mir eigentlich geht, ist die Aussage dieses Satzes:

  1. M. E. ist eine geballte Faust kein Argument, auch wenn es hier und da heißt: lasst die Fäuste sprechen … oder die Waffen. Vielmehr ist das immer das klare Zeichen des Versagens von Argumenten …
  2. Ich kann den Drang, bei geballter Dummheit manchmal geballte andere Dinge (eben auch Fäuste) dem entgegen zu setzen, durchaus nachvollziehen. Was nicht heißt, daß ich es gut heiße, da ich ja auch nicht weiß, ob ich nicht Ziel der Attacke sein soll und ich mir nicht schon wieder eine neue Brille leisten kann …
  3. Prinzipiell ist es mit Zitaten, wie ich schon an anderer Stelle in diesem blog erklärte nicht selten nicht weit her: durch das Herausziehen aus dem Kontext wird die Botschaft oft verfälscht. Nicht selten stellte sich heraus, daß die zitierte Person, so sie denn erstmal korrekt ermittelt wurde, das genaue Gegenteil behauptete.

Davon abgesehen, kann man auch durchaus als Normalsterblicher mal einem Philosophen widersprechen. Auch wenn es ein wenig unfair ist, da sich Nietzsche nicht mehr wehren kann ….

kontinuierliche Selbstreflexion

… der vorige Beitrag ist auch wieder ein Stück Selbstreflexion: wer sind die anderen, wer bin ich?

Was habe ich bisher erreicht? Muß ich mich an den anderen messen bzw. tue ich es? Was gebe ich von mir wann und wo preis?

Wenn ich mir anschaue, was ich auf diesen Blogseiten über mich erzähle, was ich auf meiner Internetseite berichte, was wo über mich steht … das ist allerhand.

Aber sei’s drum. Ich habe mich dafür entschieden - und werde auch mit den Selbstzweifeln, die dazu gehören, dieses fortsetzen.

Dazu was ich erreicht habe: ich stehe auf eigenen Füßen. Ich habe mein Leben nach der Schule selbst in die Hand genommen, natürlich auch Fehler gemacht, gelernt etc. pp. Wie erfolgreich ich nun war, kommt nicht auch zuletzt auf den angelegten Maßstab an, gell?