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Archiv der Kategorie Kulturelles und so
Berlinale
21.2.2010 von Wolf.
Die Berlinale ist für Kinofans DAS Großereignis in unserer Stadt. Ich habe dazu einen recht lustigen Artikel in der Berliner Zeitung vom Freitag gefunden:
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Für Fans von Intrigen
19.2.2010 von Wolf.
empfehle ich die Gormeghast-Trilogie von Mervyn Peake. Exzellente Fantasy-Literatur, auf deutsch natürlich bei Klett-Cotta in der Hobbitpresse erschienen. (Und seit kurzem bei mir in der Abteilung unserer Filiale wieder vorrätig).
Zum Inhalt ganz kurz: dem alten Lord Groan wird ein Sohn geboren, der junge Titus.
Im Zuge der Trilogie wächst Titus heran, während durch zahlreiche Intrigen um ihn herum seine Familie nahezu komplett ausgelöscht wird.
Dabei zeichnet Peake die Figuren so lebendig, daß man meint, daneben zu stehen und sie anfassen zu können. Das jagt einem mitunter wohlige Schauer über den Rücken, denn diese Charaktere sind sehr speziell. Es ist wieder eines jener Fantasywerke, die so exzellent geschrieben sind, daß es beim Lesen zum Leben erwacht.
Die Fantasy-Literatur ist ja voll solcher Geschichten über die Abgründe menschlicher (?) Seelen. Ob es nun Saruman im “Herrn der Ringe” ist, bei Walter Moers “Der Schrecksenmeister”, Tad Williams oder R. Scott Bakker oder die zahlreichen Fallstricke der Todesser in den Harry-Potter-Romanen. Alle stehen sie den klassischen Literaten Schiller, Shakespeare und Aristoteles in nichts nach. Und somit haben wir wieder einmal bewiesen, daß Fantasy nicht platt und trivial sein muß. Sie kann es sein (meist sword & sorcery), muß aber nicht.
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Axolotl Roadkill – Nachtrag
18.2.2010 von Wolf.
Wenn der Titel des Buches einen Zusammenhang mit dem Inhalt haben sollte, dann könnte eine mögliche Interpretation folgende sein: Münchhausen 2010.
Erklärung gefällig?
Mittlerweile dürfte jeder wissen, was ein Axolotl ist. Das Wort roadkill bezeichnet im (US-)Amerikanischen tierische Verkehrsopfer – Tiere, die im Straßenverkehr ums Leben gebracht werden. Zieht man die beiden Wörter zusammen zu einem Titel (oder meinetwegen auch erst einmal einer Schlagzeile), so ergeben sie einen Zusammenhang, dessen Realitätsnähe kaum ferner sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Axolotl im US-amerikanischen Straßenverkehr ums Leben kommt ist nahezu 0. Wenn der Titel also bezeichnend und sprechend sein soll – und nicht nur irgendwie hip klingen – dann müßte der Roman von Dingen handeln, die genauso wahrscheinlich sind, wie der tödliche Verkehrsunfall eines Axolotl auf US-Straßen.
So weit ich aber über den Inhalt informiert bin, ist das ein Adoleszenzroman – eine zusammengestokelte Geschichte um pubertierende Gören, die wir – erlebten wir sie unmittelbar – unweigerlich in die nächste Anstalt einweisen ließen, wenn wir nicht unserem Instinkt nachgingen, und die “Kackbratzen” einfach an die Wand klatschten. So weit ich rein gelesen habe, ist der Roman sehr ordinär, die handelnden Personen abstoßend und unreif (wie Larven eben), und um den Bezug zum roadkill herzustellen: einige bleiben auf der Strecke. So kann auch ein Inhaltsbezug zum Titel hergestellt werden. Frau Hegemann gab ja wohl offen zu, daß sie nahezu nichts von dem Beschriebenen selbst erlebt habe (so entnahm ich es zumindest der Berichterstattung). Sie habe halt recherchiert und es zusammengetragen. Manche sagen, sie habe andere Tatsachen(?)berichte abgeschrieben und neu zusammen gestellt.
Ob das ganze dann wirklich lesenswert ist oder nicht, muß und soll jeder selbst entscheiden. Es ist fraglich aus meiner Sicht, ob Frau Hegemann dadurch belohnt werden sollte, daß ausgerechnet ihr Buch sich dann so gut verkauft. Leiht es Euch lieber irgendwo, wenn Ihr Euch ein eigenes Urteil darüber bilden wollt.
Piraterie halte ich aber für unangebracht. Damit sänke man auf das gleiche Niveau hinab.
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Homepage
17.2.2010 von Wolf.
Ich habe auf meiner Netzseite einige Unterseiten wieder hergestellt – allerdings nicht überarbeitet. Die Literatur- und die downloads-Seite sind wieder online. Wie gesagt, sind die Seiten nicht überarbeitet bisher. D.h. 404-Meldungen sind möglich.
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Bewertungsseiten im Netz
15.2.2010 von Wolf.
Es gibt im Netz viele Bewertungsseiten, Seiten und Foren, die andere Seiten bewerten und Empfehlungen oder Warnungen an die Netzgemeinde aussprechen. Dabei geht es nicht immer mit rechten Dingen zu. Teils werden private Netzseiten wie kommerzielle Angebote behandelt und Bewertungen abgegeben, die überhaupt nicht zutreffend oder anwendbar sind. Ich habe mich diesbezgl. schon einmal bei cuge.org (nicht verlinkt, um nicht meine gute Bewertung bei McAffee-Siteadvisor und anderen seriösen Bewertungsdiensten zu verlieren) beschwert (und wenn Ihr googlet, bingt oder yahooed [oder was auch immer] werdet Ihr feststellen, daß ich nicht allein damit bin). Die meine Seiten bewertet hatten, als betriebe ich einen internetshop, das perfide daran: ich wurde bei der Lieferzuverlässigkeit sehr niedrig eingestuft. Dabei verkaufe ich nichts via das Netz. Ich war mal bei eBay aktiv, aber dann muß man eben meinen eBay-Account und mich darüber bewerten (und jene Bewertungen von anderen Usern waren gut, schlimmstenfalls neutral). Das hat aber weder mit meinem blog noch mit meiner Netzseite unter en-shandra.de/en-shandra.net respektive dordos.net zu tun. Eine korrekte Bewertung nimmt m.E. McAffee vor. Die schauen, ob via meine Seiten Schadsoftware heruntergeladen werden kann oder wird, oder ob ich auf zweifelhafte Angebote verweise. Das sind die korrekten Bewertungskategorien für private Angebote, wo es ja eher um Meinungsäußerungen oder Berichte aus dem Alltag geht. Aber m.E. kann man auf Privatanwenderseiten nicht die gleichen Bewertungsmaßstäbe anlegen, wie auf webshops. Eine weitere Bewertungskategorie müßte es prinzipiell für sogenannte content-Anbieter geben, Anbieter von Informationen wie bspw. tagesschau.de oder die Wikipedia. In meinem Impressum habe ich mitunter auf WOT verwiesen. Die Bewertungskategorien sind auch eher für Netzseiten konzipiert, die Kaufangebote haben. Aber es wird dort bspw. auch der Jugendschutz bewertet. Insgesamt sind da vier Kategorien: Vertrauenswürdigkeit, Händlerzuverlässigkeit, Datenschutz und Jugendschutz. Und insgesamt lässt sich in diesen gut abstufbaren Kategorien auch eine brauchbare Bewertung für Privatseiten ableiten.
Bei der Bewertung von Händlern sollte man immer schön ehrlich und fair sein, selbst wenn man vom erworbenen Produkt oder der Abwicklung des Kaufs enttäuscht worden ist. Händler sind auch nur Menschen und keine Maschinen.
Technorati-Tags: Bewertung,privat,webseiten,cuge.org,McAffee,WOT,blog
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