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Ich habe auf meiner Netzseite einige Unterseiten wieder hergestellt – allerdings nicht überarbeitet. Die Literatur- und die downloads-Seite sind wieder online. Wie gesagt, sind die Seiten nicht überarbeitet bisher. D.h. 404-Meldungen sind möglich.

dark-queen-galadriel

Bewertungsseiten im Netz

Es gibt im Netz viele Bewertungsseiten, Seiten und Foren, die andere Seiten bewerten und Empfehlungen oder Warnungen an die Netzgemeinde aussprechen. Dabei geht es nicht immer mit rechten Dingen zu. Teils werden private Netzseiten wie kommerzielle Angebote behandelt und Bewertungen abgegeben, die überhaupt nicht zutreffend oder anwendbar sind. Ich habe mich diesbezgl. schon einmal bei cuge.org (nicht verlinkt, um nicht meine gute Bewertung bei McAffee-Siteadvisor und anderen seriösen Bewertungsdiensten zu verlieren) beschwert (und wenn Ihr googlet, bingt oder yahooed [oder was auch immer] werdet Ihr feststellen, daß ich nicht allein damit bin). Die meine Seiten bewertet hatten, als betriebe ich einen internetshop, das perfide daran: ich wurde bei der Lieferzuverlässigkeit sehr niedrig eingestuft. Dabei verkaufe ich nichts via das Netz. Ich war mal bei eBay aktiv, aber dann muß man eben meinen eBay-Account und mich darüber bewerten (und jene Bewertungen von anderen Usern waren gut, schlimmstenfalls neutral). Das hat aber weder mit meinem blog noch mit meiner Netzseite unter en-shandra.de/en-shandra.net respektive dordos.net zu tun. Eine korrekte Bewertung nimmt m.E. McAffee vor. Die schauen, ob via meine Seiten Schadsoftware heruntergeladen werden kann oder wird, oder ob ich auf zweifelhafte Angebote verweise. Das sind die korrekten Bewertungskategorien für private Angebote, wo es ja eher um Meinungsäußerungen oder Berichte aus dem Alltag geht. Aber m.E. kann man auf Privatanwenderseiten nicht die gleichen Bewertungsmaßstäbe anlegen, wie auf webshops. Eine weitere Bewertungskategorie müßte es prinzipiell für sogenannte content-Anbieter geben, Anbieter von Informationen wie bspw. tagesschau.de oder die Wikipedia. In meinem Impressum habe ich mitunter auf WOT verwiesen. Die Bewertungskategorien sind auch eher für Netzseiten konzipiert, die Kaufangebote haben. Aber es wird dort bspw. auch der Jugendschutz bewertet. Insgesamt sind da vier Kategorien: Vertrauenswürdigkeit, Händlerzuverlässigkeit, Datenschutz und Jugendschutz. Und insgesamt lässt sich in diesen gut abstufbaren Kategorien auch eine brauchbare Bewertung für Privatseiten ableiten.

Bei der Bewertung von Händlern sollte man immer schön ehrlich und fair sein, selbst wenn man vom erworbenen Produkt oder der Abwicklung des Kaufs enttäuscht worden ist. Händler sind auch nur Menschen und keine Maschinen.

Technorati-Tags: ,,,,,,

3 Mäuse

Die 3 Mäuse sind schon vor geraumer Zeit umgezogen bzw. gegenwärtig offline. Sie werden aber in einem Forum zitiert: 3 Mäuse. Der Originaltext ist:

3 Mäuse zogen mal gen Osten
wo sie für geringe Kosten
sich ein Zimmer mieteten
und Theater bieteten

Dabei ging es drunt’ und drüber
und die Mäus’ war’n bald hinüber

Dieser non-sense Vers stand mal auf meiner Netzseite unter dem Pfad /literature/poems
/poems01.html

Ich habe noch mehr solcher Dinge verzapft:

  1. Christkind
  2. Känguruh und Haselmaus
  3. Auf der Klappe (nicht unbedingt jugendfrei)
  4. Enten - eine lustige Sprachsammlung an Geflügel
  5. Todesarten & Letzte Worte - von mir teils nur zusammengetragen, Ursprung ist u.a. ein Pfarrbrief (sic!) meiner Heimatgemeinde gewesen
  6. Das Pudding-Lied - mit eigenen hinzugefügten Zeilen

Mitunter nennt man dieses, was ich da fabrizierte originär! Vielleicht auch originell – aber das Urteil maße ich mir selbst nicht an.

Axolotl Roadkill

Die Feuilletons sind voll.

… voll des Lobes anfangs, voll der Berichterstattung nach Bekanntwerden von Plagiatsvorwürfen etc. hinterher.

Die Autorin blamiert sich bei Harald Schmidt total als gar nicht schlagfertig und unfähig, eigene Antworten zu geben. Sie scheint eine typische wiederkäuende Gymnasiastin zu sein. Reproduktion pur! Kein eigener Gedanke, keine Originalität. Nix!

Frau Hegemann scheint, ein paar Wörterbücher gefressen zu haben, das ist alles. Und der gesamte bundesdeutsche Literaturbetrieb steht de facto blamiert da. Die Jury des Leipziger Buchpreises will sich nicht die Blöße geben und die Nominierung zurückziehen; der Ullstein Verlag holt nach, was die Autorin versäumt hat.

Das einzig Originelle an dem Buch scheint mir der Einband bzw. das Titelbild – und dafür, denke ich, hat nicht Frau Hegemann das Lob verdient.

Ich frage mich außerdem, wieso bei “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche alle Feuilletons noch schrien “wie kann man nur” und “ieh”, und nun soll diese Fäkalsprache besonders originell sein? Wer hat denn den Feuilletonisten jetzt schon wieder ins Hirn gesch…?

Hauptverantwortlich für den ganzen Trubel um dieses Buch soll ja angeblich Herr Schirrmacher sein … na toll!

Interessant fände ich jetzt die Äußerungen von MRR. Was würde er wohl sagen?

Der Standpunkt Frau Hegemanns ist ja im Prinzip der, daß es sowieso nichts neues mehr gibt. Bezieht sie sich womöglich mitunter auf eine Nummer aus dem Musical “Elisabeth”? Da heißt es in der Hochzeitsszene:

“Alle Fragen sind gestellt und alle Phrasen eingeübt
Wir sind die letzten einer Welt aus der es keinen Ausweg gibt
Denn alle Sünden sind gewagt
Die Tugenden sind einstudiert
und alle Flüche sind gesagt, und alle Segen revidiert
Die Häßlichkeit empört uns nicht
Die Schönheit scheint uns längst banal
Die gute Tat belehrt uns nicht
Die böse Tat ist uns egal
Denn alle Wunder sind gescheh’n
und alle Grenzen sind zerstört
Wir haben jedes Bild geseh’n
uns alle Klänge totgehört
Alle Fragen sind gestellt und alle Chancen sind verschenkt
Wir sind die letzten einer Welt
die stets an ihren Selbstmord denkt.
Und alles, alles was passiert
hilft uns, die Zeit zu bersteh’n
Weil jedes Leid uns delektiert
sehn wir dich gerne untergeh’n”

Text: Michael Kunze,  Sylvester Levay

Ich habe keine Ahnung, wie lange dieser Gedanke schon durch die Kulturszene irrt, aber er ist tatsächlich nicht neu. Manche machen eine Philosophie daraus und nehmen es eben als Rechtfertigung für eigene Unkreativität. Es ist eine Frage von Chuzpe, mit einem Werk, daß nicht originär aus eigener Verstandesleistung entstanden ist (außer, daß man halt zusammenträgt und neu kombiniert), die Öffentlichkeit zu suchen und sich Federn in den Arsch zu stecken, die nicht die eigenen sind.

Ich finde Harald Schmidt hat in seiner Sendung Frau Hegemann ausreichend vorgeführt, und wir dürften nun eigentlich das ganze Thema inkl. Autorin und Buch einmotten.

In Bezug auf diesen Roman möchte ich gerne privat noch etwas anderes loswerden, was ich beruflich nicht so ohne weiteres darf. Ein Apotheker in Marburg hatte eine Zeit lang in seinem Schaufester ja den “Scheiß des Monats” “beworben”, bis er von der Pharmalobby verklagt wurde. Ich weiß nicht mehr, wie das Verfahren ausging, es dürfte sich vermutlich online recherchieren lassen.

Ich finde aber, Frau Hegemann sollte einen Reinfall erleben dürfen, leider Gottes steht das Buch auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste.

Ich frage mich gleichzeitig, ob Anti-Werbung, das Buch in diesem Fall nicht sogar noch besser verkäuflich machte *lol*.

Aber es gibt eine logische und logisch nachvollziehbare Erklärung, warum man ein Produkt – und ein Buch ist nichts anderes als ein Produkt (nämlich das eines Verlages, welcher wiederum auch letztlich ein Wirtschaftsunternehmen ist) – wenn in aller Regel auch mit einigen Besonderheiten im Gegensatz zu, sagen wir, einem T-Shirt, nicht schlecht machen soll: die Rechtsprechung und auch die Händler erwarten vom Konsumenten eine gewisse Mündigkeit. D.h. jeder Konsument ist rein theoretisch selbst in der Lage, sich vom Produkt eine Meinung zu bilden. Das ist ja in jeder Buchhandlung in Bezug auf die vorrätige Ware auch der Fall: man kann sich hinsetzen und reinlesen. Die eigene Meinung (des Verkäufers/Buchhändlers) soll nur dazu dienen, ein Produkt zu empfehlen, zu verkaufen, nicht aber um davon abzuraten. Das ist nicht leicht und will gekonnt und gelernt sein. Das kann man lernen. Man muß sich nur im Griff haben.

Links

Ich werde sukzessive hier verschiedene Linklisten anlegen, um die Blogrolle etwas zu entlasten und übersichtlicher zu gestalten. Die Linklisten werden – wie zuvor auf meiner Homepage – thematisch sortiert sein.

Es wird allerdings nicht allzu schnell alles verfügbar sein. Generell gilt: was ich verlinke, halte ich für empfehlenswert, eine Distanzierung wird es generell und pauschal nicht geben. Wenn ich etwas für nicht empfehlenswert halte oder mit den Zielen und Absichten auf den verlinkten Seiten nicht einverstanden bin, wird entweder nicht verlinkt, oder ich äußere mich diesbezüglich gesondert bei der Verknüpfung.